11. Juni 2020, 10:00 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Mal wieder nimmt es die CDU-Ratsfraktion in einer Pressemitteilung mit den Fakten nicht so genau oder beruft sich auf Aussagen, die mehr als zwei Wochen alt sind. Diesmal geht es um die Gastronomie im Schloss Horst. Richtig ist, dass es nach der durch die Coronaschutzverordnung bedingten Schließung der Gastronomie keinen Kontakt zur Pächterin gab. Falsch ist allerdings, dass es, nachdem es Hinweise auf eine mögliche Einstellung des Betriebs durch die Pächterin gab, keine Versuche gab, diese zu erreichen. Im Gegenteil wurde unmittelbar der Kontakt gesucht. Fakt ist auch: Entsprechende Gespräche haben bereits stattgefunden. Daneben sind alle weiteren Optionen, von Hilfestellungen für die Pächterin bis zu einem Sonderkündigungsrecht mit anschließender Neuverpachtung, geprüft worden. Derzeit wird mit der Pächterin über eine Auflösung des Pachtverhältnisse verhandelt. Gleichzeitig gibt es bereits Kontakte zu ersten Bewerbern.
Frank Baranowski: „In der CDU-Meldung heißt es, dass der CDU Einzelheiten im konkreten Fall nicht bekannt sind. Da stellt sich schon die Frage, warum wird die Verwaltung dazu nicht gefragt und stattdessen ein Generalvorwurf in die Welt gesetzt.“
Darüber hinaus ist die CDU über den Stand durchaus informiert. Eine entsprechende Mail ist Werner-Klaus Jansen bereits am 4. Juni durch den Wirtschaftsförderungsdezernenten Dr. Christopher Schmitt zugesandt worden.
Die Verwaltung arbeitet somit intensiv an einer schnellen Nachfolgelösung und organisiert bereits jetzt den Auswahlprozess von interessierten Gastronomen, um zügig zu einer Nachfolgelösung zu kommen.
Das alles weiß die CDU. Auch in Wahlkampfzeiten sollten vorliegende Fakten nicht ignoriert werden.