14. Februar 2014, 12:17 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Die Situation an der Adenauerallee im Februar 2011 ist nicht mit dem derzeitigen Geschehen an der Münsterstraße vergleichbar. Darauf macht die Stadt Gelsenkirchen nach einer Stellungnahme des FDP-Stadtverordneten Jens Schäfer in der WAZ-Lokalausgabe Gelsenkirchen aufmerksam. Hätte Jens Schäfer gefragt, Oberbürgermeister Frank Baranowski hätte ihm die Angelegenheit erklären können.
Ordnungsbehördliche Maßnahmen, dazu gehört auch das Einrichten von Sperrbezirken, sind immer abhängig von Lagebeurteilungen und rechtlichen Rahmenbedingungen. Auch in der Resser Mark wurde die Lage im vergangenen Oktober von den beteiligten Behörden noch anders eingeschätzt.
Danach hätte die damalige Beantragung eines Sperrbezirks wohl wenig Aussicht auf Erfolg gehabt, so wie im Jahr 2011 auch an der Adenauerallee.
Heute, im Februar 2014, fällt die Beurteilung der Lage an der Münsterstraße aber anders aus. Allein im Monat Januar hat es drei Bußgeldverfahren gegeben. Aus dieser veränderten Situation hat der Oberbürgermeister die entsprechenden Konsequenzen gezogen, zumal aus Sicht der Stadt auch belastbare Hinweise vorliegen.
Sollte sich an anderer Stelle auch die Lagebeurteilung verändern, wird selbstverständlich in ähnlicher Weise gehandelt.