19. Februar 2014, 11:10 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Diese Meldung ist vom 19. Februar 2014, 11:10 Uhr. Gegebenenfalls sind einzelne Inhalte oder der gesamte Artikel nicht mehr aktuell. Für aktuelle Meldungen der Stadt Gelsenkirchen klicken Sie bitte auf https://www.gelsenkirchen.de/aktuelles
GE. Im Kulturraum „die flora“ (Florastraße 26) läuft am Donnerstag, 20. Februar um 19.30 Uhr der Dokumentarfilm „Briefe aus der Deportation – Französischer Widerstand und der Weg nach Auschwitz“ von Pierre Dietz.
Der 60-minütige Film zeichnet den Weg des französischen Arbeiters William Letourneur nach, der nach der Denunziation durch einen Nachbarn 1943 von der Gestapo in Maromme, einem Vorort von Rouen, verhaftet und über Compiègne nach Buchenwald deportiert wurde. Weitere Stationen waren die Konzentrationslager in Lublin und Auschwitz. Während dieser Zeit hielt er über heimliche und offizielle Briefe Kontakt zu seiner Frau, die ihm alles schickte, was sie entbehren konnte. In Auschwitz wurde er stumm. Nur Krankenblätter sind Zeugnisse aus dieser Zeit.
Der Film zeigt die Situation der politischen Häftlinge, die durch Arbeit in den Konzentrationslagern der Nationalsozialisten vernichtet wurden. Der Eintritt ist frei.
Veranstalter sind Gelsenzentrum e. V. in Kooperation mit der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA), Kreisvereinigung Gelsenkirchen.