20. Februar 2014, 10:03 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Hitler selbst war zunächst nicht sonderlich interessiert, die Olympischen Spiele 1936 nach Berlin zu holen. Erst als er den propagandistischen Wert erkannt hatte, war er ganz vernarrt in die Idee, sein nationalsozialistisches Deutschland als friedfertiges und tolerantes Land der Welt präsentieren zu können. Er gab die Zusicherung, ausländischen Mannschaften nicht in die Aufstellung der Sportler hereinzureden.
Die Nazis wollten jedoch deutsche Sportler mosaischen Glaubens aus rassistischen Gründen als Olympioniken von der Teilnahme ausschließen. In diesem Falle hatten die USA mit einem Olympiaboykott gedroht. Wie die Nazis ihre Rassenideologie trotzdem durchsetzten und die USA vor den deutschen Machthabern einknickten, beschreibt ein Vortrag des Instituts für Stadtgeschichte am:
Mittwoch, 26. Februar 2014 um 19 Uhr
in der Dokumentationsstätte „Gelsenkirchen im Nationalsozialismus“,
Cranger Straße 323, 45891 Gelsenkirchen.
Nachdem die Olympischen Spiele vorbei waren und das Ausland sich hatte täuschen lassen, trat die „Rassenpolitik“ der Nazis in eine neue, radikale Phase.