27. Februar 2014, 11:44 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Große Freude herrschte am Donnerstag nicht nur bei den Kindern des AWO-Familienzentrums an der Brückenstraße, als endlich die langersehnte Schaukel in Betrieb genommen werden konnte. Freuen durften sich auch AWO-Geschäftsführerin Gudrun Wischnewski und die stellvertretende Leiterin der Einrichtung, Claudia Thiel, sowie ihre Kollegin Antje Biniasch von der Mini-KiTa Schweidnitzer Straße, als ihnen die Schecks in jeweils vierstelliger Höhe überreicht wurden.
Im Rahmen des Weihnachtsmarktes 2012 in der Gelsenkirchener City hatten die Kunsthandwerker des Weihnachtsmarktes und die Stadtmarketing Gesellschaft Gelsenkirchen mbH erstmals ein Spendenprojekt ins Leben gerufen, mit dessen Erlösen caritative Vorhaben unterstützt werden. Dabei konnte 2013 ein Betrag von insgesamt rund 3.400 Euro gesammelt werden. Zum ersten Mal flossen hier auch die Erlöse der städtischen Weihnachtskarte mit ein.
Die ehemals städtische Kindertagesstätte Brückenstraße befindet sich mittlerweile in Trägerschaft der Arbeiterwohlfahrt. Die eingruppige Einrichtung für Kinder von zwei bis sechs Jahren wird von Kindern unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen, vorwiegend aus Flüchtlingsfamilien, besucht. Darüber hinaus bietet das Familienzentrum Beratung in Erziehungsfragen und Therapieangebote. Mit der Schaukel, die nicht nur Spielgerät ist, sondern der auch eine besondere Bedeutung im Rahmen therapeutischer Maßnahmen zukommt, ging nun für alle Beteiligten ein langersehnter Wunsch in Erfüllung.
Über neue Mobilität verfügen jetzt auch die neun Kleinkinder zwischen ein und drei Jahren der Kindertagesstätte Schweidnitzer Straße. Mit zwei neuwertigen, mehrsitzigen Kinderwagen, die die alten bereits in die Jahre gekommenen Modelle ablösen, können die beiden Betreuerinnen der Mini-KiTa wieder unbeschwert Ausflüge in die nähere Umgebung unternehmen, was sich zuletzt immer schwieriger gestaltet hatte.
Die Spendensumme stammt zu gleichen Teilen von den Kunsthandwerkern des Gelsenkirchener Weihnachtsmarktes sowie aus den Erlösen des Verkaufs der Gelsenkirchener Weihnachtskarte 2013, bei der von jeder Karte ein Euro für die Spendenprojekte eingesetzt wurde.