14. März 2014, 12:01 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Offener, heller und freundlicher präsentiert sich der umgestaltete Schillerplatz in der Feldmark. Oberbürgermeister Frank Baranowski eröffnete am heutigen Freitag diesen zentralen öffentlichen Platz des Stadtteils, der für rund 250.000 Euro aus städtischen Mitteln umgebaut wurde.
Rund ein Jahr dauerten die Arbeiten. An den vorhergehenden Planungen wurden die Bürgerinnen und Bürger und der „Runde Tisch Feldmark“ beteiligt. Deren Wünsche nach einem offenen und hellen Platz flossen in die Umgestaltung ein. Oberbürgermeister Frank Baranowski bedankte sich ausdrücklich für das Engagement der Anwohnerinnen und Anwohner, die nun ihren Platz mit Leben füllen wollen.
Hier will sich der „Runde Tisch Feldmark“ besonders einbringen plant bereits ein Sommerfest, das voraussichtlich Anfang September stattfinden wird. Der Zusammenschluss wird sich auch künftig um den Schillerplatz kümmern, um den erreichten Zustand dauerhaft zu erhalten. So ist auch beabsichtigt, zusammen mit Schulen „Erzählbänke“ zu gestalten, die auf dem Platz aufgestellt werden können.
Zu den wichtigsten Änderungen gehört die Aufnahme der Rembrandtstraße in den Platz. Hier ist eine niveaugleiche Pflasterfläche mit seitlichen Grünbeeten entstanden. Die Straße ist nun für den Autoverkehr gesperrt und kann bei Aktivitäten auf dem Platz mitgenutzt werden.
Die asphaltierte Fläche vor der Kirche wurde dem Wunsch der beteiligten Bürger und Gemeinschaften entsprechend erhalten. Sie soll auch weiterhin als „Event-Spot“ verfügbar sein. Hier können zum Beispiel Stadtteilveranstaltungen stattfinden.
Die Spielplatzfläche für Kinder liegt zentral in der Mitte des Areals. Sie wurde neu geordnet und mit einem neuen Spielelement ergänzt.
Die Umbauarbeiten hatten im Februar 2013 mit der Rodung kleinerer Bäume und den Boden bedeckenden Sträuchern begonnen. Im Mai 2013 folgte der Abriss des alten Bunkers, der als moosbedecktes Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg auf dem Schillerplatz verblieben war.
Die jetzige Eröffnung ist der Schlusspunkt einer langen Entwicklung. Schon 2003 wurden erste Planungen für die Umgestaltung des Schillerplatzes entwickelt. Allerdings konnten sie damals wegen fehlender Finanzmittel nicht umgesetzt werden. Im Jahr 2012 wurde das Projekt wieder aufgegriffen und Finanzmittel in den städtischen Haushalt eingestellt.
Die Entwurfsplanung übernahm das Landschaftsarchitekturbüro Martina Hoff aus Essen, das an diesem Prozess die Bürgerinnen und Bürger beteiligte.