26. März 2014, 10:33 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Erwerbstätigkeit in vollem Umfang trotz vieler Aufgaben in der Familie weiterzuführen, stellt gerade Frauen vor eine große Herausforderung. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erweist sich oft als schwierig. Frauen unterbrechen deshalb häufig ihre Erwerbstätigkeit, kehren danach nicht selten in Minijobs oder in Teilzeitarbeit auf den Arbeitsmarkt zurück. Lösungen, die sich für die Frauen oft als alternativlos erweisen. Solche Tätigkeiten sind weder existenzsichernd noch ist eine ausreichende Altersversorgung gewährleistet.
Anne Werthmann, DGB Bildungswerk, wird am Montag, 31. März 2014, zwischen 19 und 21.30 Uhr im Bildungszentrum (Ebertstr.19, Raum 207) über Chancen und Nachteile der sogenannten geringfügigen Arbeitsverhältnisse mit den Anwesenden im Rahmen eines VHS-Seminars diskutieren. Die Programmbereichsleiterin für Politik an der VHS, Brigitte Schneider, wird das Seminar moderieren.
In diesem Seminar können die Gäste auch über Erfahrungen und Vorstellungen, wie eine Politik der Chancengleichheit aussehen könnte, diskutieren. Sie können ihre ganz persönliche Betroffenheit und ihre eigenen Alternativen schildern.
Nach der Analyse und Bewertung des Istzustandes werden gemeinsam Überlegungen entwickelt, wie den notwendigen Forderungen das nötige Gehör verschafft werden kann und welche Politik es braucht, um Chancengleichheit innerhalb der Erwerbstätigkeit herzustellen.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.