26. März 2014, 10:39 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Als „Filmwunsch“ präsentiert das Kommunale Kino (KoKi) Gelsenkirchen am Sonntag/Montag, 30./31. März, im Schauburg Filmpalast (Horster Straße 6) den britischen Spielfilm „Le Weekend“. Am Dienstag, 1. April, startet die Monatsreihe „Oskar 2014“ mit dem US-amerikanischen Spielfilm „Nebraska“ ebenfalls in der Schauburg. In der Gesamtschule Ückendorf zeigt das KoKi in der Reihe „Best of Oscar“ den US-amerikanischen Spielfilm „Black Swan“.
Vorstellungsbeginn ist am Sonntag um 12:45 Uhr, am Mon-/Dienstag um 18 und 20:30 Uhr sowie am Mittwoch (in Ückendorf) um 19:30 Uhr.
Geschickt verbindet Regisseur Roger Michells in „Le Weekend“ witzige und nachdenklich stimmende Momente zu einer warmherzigen, lebensklugen und zuweilen herrlich bissigen Tragikomödie über die Liebe im Erstarrungszustand und die Möglichkeit, wieder zueinander zu finden. Gleichzeitig ist der Film eine gelungene Hommage an das Kino der „Nouvelle Vague“. Offizieller Beitrag zu den internationalen Filmfestivals in Toronto, Rio de Janeiro und New York (alle 2013). — Nick (Jim Broadbent) und Meg (Lindsay Duncan) sind seit 30 Jahren verheiratet. Um ihrer eingeschlafenen Beziehung wieder etwas mehr Schwung zu verleihen, reist das britische Ehepaar nach Paris. Dort haben die beiden einst die Flitterwochen verbracht. Der Wochenendausflug verläuft allerdings ganz anders als geplant: Das Hotel ist eine wahre Bruchbude, das neue Luxusquartier eigentlich unerschwinglich. Klar, dass es unter solchen Umständen zu Reibereien kommt. Und zu allem Überfluss taucht auch noch Nicks alter Bekannter Morgan (Jeff Goldblum) auf, der zusätzlich für heftige Turbulenzen sorgt.
Zwischen leiser Komik und warmherziger Melancholie entwickelt Alexander Payne in „Nebraska“ eine berührende Vater-Sohn-Geschichte und zugleich ein virtuos komponiertes Porträt der tiefsten amerikanischen Provinz. Ausgezeichnet u. a. beim Filmfestival in Cannes mit dem Preis für den „Besten Hauptdarsteller“; nominiert für sechs „Oscars“, darunter in den Kategorien „Bester Film“, „Beste Regie“, „Bester Hauptdarsteller“ und „Beste Nebendarstellerin“. — Der dickköpfige Rentner Woody (Bruce Dern) aus Billings, Montana glaubt fest daran, dass er bei einer dubiosen Werbeaktion eine Million Dollar gewonnen hat. Um den vermeintlichen Preis abzuholen, muss er sich ins 1.500 Kilometer entfernte Lincoln, Nebraska begeben. Dorthin ist er schon mehrfach zu Fuß aufgebrochen – und wurde jedes Mal von der Polizei wieder zurück nach Hause gebracht. Schließlich willigt sein gutmütiger Sohn David (Will Forte) ein, ihn mit dem Auto ans Ziel zu bringen. Es folgt eine lange Reise, die das verkorkste Verhältnis der beiden positiv beeinflussen soll.
In dem Psychothriller „Black Swan“ von Darren Aronofsky soll Ballerina Nina (Natalie Portman) sowohl den unschuldigen weißen als auch den dämonischen schwarzen Schwan in „Schwanensee“ tanzen. Mit der Darstellung des schwarzen Schwans hat Nino Probleme, was dem charismatischen Ballettdirektor Thomas Leroy (Vincent Cassel) nicht entgeht. Das bringt die attraktive Tänzerin Lily (Mila Kunis) als Konkurrentin ins Spiel. Doch Nina gibt nicht auf.
Der Eintritt kostet normal 4 € für eine Vorstellung bzw. 36 € für die 10er-Karte. Schüler/-innen und Student(inn)en sowie GE-Pass-Inhaber/-innen erhalten Ermäßigungen.