28. März 2014, 11:39 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Das gute Wetter und die enge Zusammenarbeitet aller beteiligten Akteure machte es möglich: Deutlich schneller als geplant konnten jetzt die Arbeiten im Bereich der Bredde-, Hölscher- und Cranger Straße zwischen der Horster Straße und Vom-Stein-Straße abgeschlossen werden. Damit hat die Stadt Gelsenkirchen eine wichtige innerörtliche Lücke im Radwegenetz geschlossen. Durch die Einrichtung von Schutzstreifen und entsprechenden Übergängen in das vorhandene Radwegenetz ist die Sicherheit für Radfahrer erheblich verbessert worden.
Der Bereich gehört zum Hauptverkehrsstraßennetz der Stadt Gelsenkirchen und dient als wichtige innerörtliche Erschließung der Buerschen Innenstadt und mündet direkt in die Kulturmeile.
Ab sofort wird ab dem Kreuzungsbereich Vinckestraße / Vom-Stein-Straße / Cranger Straße bis zur Horster Straße der Radverkehr gesichert auf die Fahrbahn geführt. Auf der Fahrbahn sind jeweils Schutzstreifen markiert, die im Bedarfsfall von Kraftfahrzeugen mitbenutzt werden dürfen. Hinzu kommt jeweils ein Sicherheitsstreifen zum angrenzenden Parkstreifen, um dem Radfahrer einen Schutz vor sich öffnenden Kraftfahrzeugtüren zu bieten.
Im Kreuzungsbereich, von der Cranger Straße aus kommend, wurde ein aufgeweiteter Radaufstellstreifen markiert. Dadurch kann der Radfahrer sich bei einem Rotlicht vor dem Kraftfahrzeugverkehr aufstellen und so seinen Abbiegevorgang gesichert durchführen.
Auf der Hölscherstraße wird der Kfz-Verkehr am Knotenpunkt Kurt-Schumacher-Straße über eine überbreite Fahrspur in den Knoten geführt. Linksabbiegende Radfahrer und Kraftfahrer befahren jeweils eine separate Linksabbiegespur. Am Knotenpunkt sind die Schutzstreifen im Vergleich zum Kfz-Fahrstreifen leicht vorgezogen, sodass der Radfahrer bei Rotlicht im Sichtfeld des Autofahrers bleibt.
Zur Neuaufteilung der Fahrbahnflächen in der Hölscherstraße war es erforderlich, den vorhandenen Fahrbahnteiler zu versetzen. So ist gewährleistet, dass weiterhin drei Fahrspuren für den Kfz-Verkehr zur Verfügung stehen.
An Einmündungen ist zur besseren Wahrnehmung und zum weiteren Schutz des Radfahrers eine rot eingefärbte Furtmarkierung aufgebracht worden.
Die Stadt Gelsenkirchen geht damit einen weiteren Schritt in Richtung nachhaltiger Förderung des Radverkehrs und ist auch zukünftig bestrebt, wichtige Netzlücken im Radverkehrsnetz zu schließen und somit die Sicherheit und den Komfort für Radfahrer im Stadtgebiet weiter zu steigern.