22. Januar 2020, 12:41 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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Gesundheitsdezernent Luidger Wolterhoff, Fiona Rode und Alexandra Rothe vom Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Bochum, Klaus Mika, Arzt für Innere Medizin, Amtsarzt und Leiter des Referates Gesundheit der Stadt Gelsenkirchen, Ivonna Krisch vom Hebammennetzwerk, Dr. med. Adil Senol Sandalcioglu, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtsklinik am Marienhospital Gelsenkirchen, Theresa Weddeling, Referat Gesundheit der Stadt Gelsenkirchen und Reinhild Besan (Beratung, Koordination und Anmeldung in der Elternschule im Marienhospital in Gelsenkirchen) stellten die neue Hebammenzentrale vor. Bildrechte: Stadt Gelsenkirchen
GE. Ab sofort wird es für Schwangere und Mütter in Gelsenkirchen einfacher, eine Hebamme zu finden, denn die Hebammenzentrale Gelsenkirchen nimmt ihren Dienst auf. Das Prinzip ist ganz einfach: Hebammensuchende und Hebammen können sich entweder online oder telefonisch bei der Zentrale melden, diese übernimmt dann die Vermittlung – kostenlos und unkompliziert. „Mit der Hebammenzentrale wollen wir für weniger Arbeit auf beiden Seiten sorgen. Weniger Telefonieren und Suchen für die Schwangeren und Mütter, weniger Organisation und Koordination für die Hebammen“, so Luidger Wolterhoff, Vorstand für Arbeit und Soziales, Gesundheit und Verbraucherschutz der Stadt Gelsenkirchen.
Angeregt wurde die Hebammenzentrale vom Netzwerk „GEsunder Start ins Leben“ der Gesundheitskonferenz Gelsenkirchen und dem Hebammennetzwerk. Umgesetzt wird sie von dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Bochum in Kooperation mit der Stadt. Der ASB übernimmt dabei den kompletten Vermittlungsprozess zwischen Eltern und Hebammen, wie Fiona Rode vom ASB erklärt: „Wir können für die Hebammenzentrale Gelsenkirchen auf unsere Erfahrungen in Bochum zurückgreifen. Dort betreuen wir seit zwei Jahren mit Erfolg die Hebammenzentrale.“
Die Zentrale ist aber nicht das einzige Angebot, das im neuen Jahr rund um das Thema Hebammen in Gelsenkirchen startet. Um die Arbeit der Hebammen zu fördern, gibt es unter anderem Unterstützung bei Fortbildungen sowie eine Bevorrechtigung beim Parken. Schritte, die Ivonne Krisch vom Hebammennetzwerk begrüßt: „Das sind ganz konkrete Angebote, die für unsere Arbeit hilfreich sind“.
Infos, Kontakt und Anmeldung www.gelsenkirchen.de/hebammenzentrale