01. April 2014, 11:03 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Ungeachtet der tragenden Rolle von Beate Zschäpe im nationalsozialistischen Untergrund (NSU) werden Frauen und Mädchen im modernen Rechtsextremismus immer noch kaum von der Öffentlichkeit als Agierende wahrgenommen. Der Blick auf den Rechtsextremismus ist nach wie vor durch das Klischee des männlichen, gewalttätigen „Stiefelnazis“ geprägt.
Gleichwohl waren und sind Frauen im Rechtsextremismus vertreten. Die Wissenschaft interessiert sich in diesem Kontext für unterschiedliche Fragestellungen: Wie werden sie „geworben“? Welche Rollen nehmen sie heutzutage in der Szene ein? Mit welchen Strategien gehen sie vor? Und sind sie gerade in ihrer "doppelten Unsichtbarkeit" besonders gefährlich?
Die Referentin Dr. Esther Lehnert hat zahlreiche Forschungsarbeiten zu dem Thema veröffentlicht und ist unter anderem Mitarbeiterin der Fachstelle Gender und Rechtsextremismusprävention der Amadeu Antonio Stiftung.
Brigitte Schneider, Programmbereichsleiterin an der Volkshochschule, moderiert die Veranstaltung zu der Sie der Lila Salon herzlich einlädt am
Montag, 7. April 2014, 19 Uhr,
Kulturraum die „flora“; Florastraße 26
45879 Gelsenkirchen
Veranstaltet: Lila Salon ist eine Kooperation der Lokalen aGEnda 21, der Verbraucherberatung Gelsenkirchen, dem Referat Gender des Evangelischen Kirchenkreises, Arbeit und Leben (öAG DGB/VHS) und des Frauenbüros der Stadt Gelsenkirchen in Zusammenarbeit mit dem Kulturraum „die flora“.
Weitere Infos: 0209-9105 oder 169-2508; die Veranstaltung ist entgeltfrei.