21. Januar 2020, 13:41 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Das Institut für Stadtgeschichte der Stadt Gelsenkirchen, die Jüdische Gemeinde Gelsenkirchen und die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit laden zu einer Gedenkfeier für die Opfer des Nationalsozialismus anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz.
Die Veranstaltung findet am Montag, 27. Januar 2020, um 18 Uhr im Kurt‐Neuwald‐Saal in der Neuen Synagoge an der Georgstraße 2 in 45879 Gelsenkirchen statt.
Die Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind zur Berichterstattung herzlich eingeladen.
Vor 75 Jahren, am 27. Januar 1945, wurde das Konzentrations‐ und Vernichtungslager Auschwitz‐Birkenau von den Alliierten befreit. Seit 1996 ist dieses Datum offiziell in der Bundesrepublik Deutschland den Opfern des Holocaust gewidmet. Im Oktober 2005 erklärten die Vereinten Nationen den 27. Januar zum internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust. Dieses Datum steht auch für die Erinnerung an die Deportation der Gelsenkirchener Juden am 27. Januar 1942 nach Riga.
Judith Neuwald‐Tasbach, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen wird die Gäste zur Gedenkfeier begrüßen. Danach wird Martina Rudowitz, Bürgermeisterin der Stadt Gelsenkirchen, an das Geschehen vor 75 Jahren erinnern.
Propst Markus Pottbäcker und Superintendent Heiner Montanus folgen mit Grußworten bevor Sabine Leutheusser‐Schnarrenberger, Antisemitismus‐Beauftragte des Landes NRW einen Vortrag zum Thema hält.
Dr. Daniel Schmidt, Leiter des Instituts für Stadtgeschichte wird anschließend eine Podiumsdiskussion moderieren, an der Sabine Leutheusser‐Schnarrenberger, Antisemitismus‐Beauftragte des Landes NRW, Michael Schulz, Generalintendant Musiktheater im Revier, Denis Andric, Leiter des Staatsschutzes der Polizei Gelsenkirchen und Judith Neuwald‐Tasbach, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde beteiligt sind.
Es folgt ein Kurzfilm über den Besuch von Gelsenkirchener Jugendlichen bei Rosa Pollak in Antwerpen, einer überlebenden Zwangsarbeiterin des KZ‐Außenlagers der Gelsenberg Benzin AG.
Zum Abschluss hält Rabbiner Chaim Kornblum das Gedächtnisgebet El male Rachamin für die ermordeten Juden Europas.
Musikalische Begleitung: Mariya Kats, Gesang und Andronik Yegiazaryan, instrumentale Begleitung.