02. April 2014, 14:13 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Es war eine Menge Arbeit, die die vielen Handwerker im Schulgebäude an der Röckstraße im Rahmen der Kernsanierung des in die Jahre gekommenen Gebäudes zu bewältigen hatten. Schließlich mussten neben neuen Betondecken auch die gesamte Haustechnik (Elektro, Sanitär, Heizung und Lüftung) erneuert, der Baukörper trocken gelegt, der Brandschutz verbessert und das Dach saniert werden.
So hatte es die Bezirksvertretung Nord am 21. August 2008 in ihrer Sitzung beschlossen. Nachdem bis 2009 Schulcontainern errichtet und aufgestellt wurden, wurde 2010 das Schulgebäude nach und nach freigezogen, so dass im Herbst 2010 mit den Bauarbeiten begonnen werden konnte. Im November 2013 war die Kernsanierung abgeschlossen und das sanierte Gebäude konnte bezogen werden. „Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Hinter der alten Fassade befindet sich nun eines der modernsten Schulgebäude in Gelsenkirchen“, sagte Oberbürgermeister Frank Baranowski bei der feierlichen Einweihung am heutigen Montag.
Bei den Planungen sind die aktuellsten pädagogischen Erkenntnisse und Vorgaben eingeflossen und finden sich im Konzept des neuen Gebäudes wieder: Insgesamt sind auf einer Nutzfläche von circa 2300 Quadratmetern zwei Lehrerzimmer und 16 modern ausgestattete Klassenräume entstanden, darunter ein Naturwissenschaften-Raum, ein Computerraum, ein Werkraum und zwei Integrationsräume für Sehbehinderte. Die neue IT-Infrastruktur mit Computerarbeitsplätzen und interaktiven Tafeln in allen Klassen, eröffnet Lehrern und Schülern ganz neue Möglichkeiten eines mediengestützten, gemeinsamen Unterrichtes. Bei dem Umbau wurde auch an größtmögliche Barrierefreiheit gedacht, um das gemeinsame Lernen behinderter und nichtbehinderter Schülerinnen und Schüler zu ermöglichen.
Und dafür hat die Stadt durchaus tief in die Tasche gegriffen: Rund 4,2 Mio. Euro kostete die Kernsanierung des 1904 erbauten Gebäudes an der Röckstraße. Hinzu kam die Ausstattung der Klassenräume. „Das ist gut angelegtes Geld“, betonte der Oberbürgermeister, der auch die Bedeutung der Schulform unterstrich: „Die Gesamtschule als ein Lern- und Lebensraum, in dem von Beginn an Wert auf das Miteinander und eine gute Lernatmosphäre gelegt wird – in dem aber auch individuelle Fähigkeiten und Interessen gefördert werden, ein ganz wichtiger Baustein in unserem Bildungssystem.“