03. April 2014, 10:40 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Gemeinsam mit der Polizei hat die Stadt Gelsenkirchen am Mittwoch weitere Wohnhäuser auf deren Bewohnbarkeit überprüft. Gleichzeitig wurden die Meldedaten der angetroffenen Personen kontrolliert. Der Einsatz fand nach entsprechenden Hinweisen diesmal in Wohnhäusern in der Hülsmannstraße in Schalke statt.
Abschließend konnte festgestellt werden, dass alle überprüften Wohnungen über Heizungen, fließendes Wasser und eine Stromversorgung verfügen. Allerdings gab es in einigen Bereichen verschiedene Mängel. So wurden schadhafte Elektroinstallationen und mögliche Brandlasten vorgefunden. Die Mängel werden mit den Eigentümern besprochen und müssen behoben werden. Eine akute Gefahr konnte aber nicht festgestellt werden.
Beim Abgleich der gemeldeten und der angetroffenen Personen gab es erneut große Differenzen. Einige der gemeldeten Personen wurden nicht angetroffen. 15 Personen wurden aufgefordert, sich anzumelden. Weitere Personen gaben an, sich nur zu Besuch in dem Haus aufzuhalten. Alle nicht gemeldeten Personen wurden vor Ort durch die Polizei erkennungsdienstlich überprüft.
Bei der Überprüfung der Fahrzeuge im Bereich der Hülsmannstraße wurden vier Fahrzeuge abgeschleppt. Zwei Fahrzeuge waren nicht zugelassen, zwei weitere Fahrzeuge wurden aufgrund von Parkverstößen entfernt. Insgesamt wurden 17 Verwarnungsgelder verhängt.
Der Leiter des städtischen Projektteams zur Zuwanderung im Rahmen der EU-Osterweiterung, Hans-Joachim Olbering, lobte die in allen Bereichen routinierte Zusammenarbeit und kündigte weitere Kontrollen an.
Die städtischen Aktivitäten waren eingebettet in den bis 20 Uhr andauernden Aktionstag der Polizei. Hierzu hat die Pressestelle der Polizei bereits gesondert berichtet.