10. April 2014, 11:30 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. In der Monatsreihe „Oscar 2014“ zeigt das Kommunale Kino (KoKi) Gelsenkirchen im Schauburg Filmpalast (Horster Straße 6) „American Hustle“ am Sonntag, 13. April um 12.30 Uhr und Montag, 14. April um 18 (deutsche Fassung) und 20.30 Uhr (OmU) sowie „La grande bellezza – Die große Schönheit“ am Mittwoch, 16. April um 17.15 und 20 Uhr.
Der Eintritt kostet 4 Euro für eine Vorstellung (36 Euro für die 10er-Karte). Schüler und Studierende sowie GE-Pass-Inhaber erhalten Ermäßigungen.
David O. Russells Film „American Hustle“ begeistert als eine furiose Mischung aus Komödie, Drama und Gaunerstück, die eine gehörige Portion 1970er-Jahre Charme versprüht. Ausgezeichnet u. a. mit drei „Golden Globes“ in den Kategorien „Bester Film – Komödie/Musical“, „Beste Hauptdarstellerin – Komödie/Musical“ und „Beste Nebendarstellerin“; nominiert für zehn „Oscars“, darunter in den Kategorien „Bester Film“, „Beste Regie“, „Bester Hauptdarsteller“, „Beste Hauptdarstellerin“, „Bester Nebendarsteller“ und „Beste Nebendarstellerin“. — New York, Ende der 1970er-Jahre. Irving Rosenfeld (Christian Bale) und seine Geschäftspartnerin und Geliebte Sydney (Amy Adams) verstehen es bestens, leichtgläubigen Investoren das Geld aus der Tasche zu ziehen. Durch die illegalen Aktionen häufen sie ein kleines Vermögen an, doch dann kommt ihnen der FBI-Agent Richie DiMaso (Bradley Cooper) auf die Schliche. Statt das Trickbetrügerduo hinter Gitter zu bringen, schlägt er den beiden einen Deal vor: Wenn sie ihm helfen, korrupte Politiker, allen voran Bürgermeister Carmine Polito (Jeremy Renner), zu überführen, verspricht er, die Straftaten zu vergessen. Irving und Sydney willigen ein, nicht ahnend, dass sie sich auf ein gefährliches Spiel eingelassen haben.
Paolo Sorrentino gelang mit „La grande bellezza – Die große Schönheit“ ein anregendes Werk über Dekadenz, leere Geschwätze und das Altern. Ausgezeichnet mit einem „Oscar“ in der Kategorie „Bester nichtenglischsprachiger Film“. — Vor 40 Jahren hat Jep (Toni Servillo) mit seinem ersten und bisher einzigen Roman für Furore gesorgt. Heute ist er ein angesehener, eloquenter und äußerst charmanter Kulturjournalist, der immer noch vom alten Ruhm zehrt und keine Party der römischen High Society verpasst. Aber kurz nach Jeps 65. Geburtstag spürt der Bonvivant, dass er sich seit Jahren in einer Endlosschleife aus Luxus und Leere befindet. Während er durch die „Ewige Stadt“ flaniert, beginnt er, sein Leben zu reflektieren.