14. April 2014, 11:27 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Das Kommunale Kino (KoKi) Gelsenkirchen setzt seine Monatsreihe „Oscar 2014“ fort und zeigt am Ostersonntag, 20. April um 12.45 Uhr und Ostermontag, 21. April um 18 und 20.30 Uhr den Spielfilm „Philomena“ von Stephen Frears. Am Dienstag, 22. April, folgt „Blue Jasmine“ von Woody Allen um 18 Uhr in der deutschen Fassung und um 20.30 Uhr im englischen Original mit deutschen Untertiteln. Spielstätte ist stets der Schauburg Filmpalast.
Nach einer wahren Begebenheit erzählt Stephen Frears in seiner wohl ausbalancierten Tragikomödie „Philomena“ vom erschütternden Schicksal einer Frau, die allen Widrigkeiten zum Trotz die Lebensfreude nicht verloren hat. Ausgezeichnet u. a. mit dem FBW-Prädikat „besonders wertvoll“; nominiert für vier „Oscars“, darunter in den Kategorien „Bester Film“ und „Beste Hauptdarstellerin“. — Philomena (Judi Dench) blickt auf eine unheilvolle, bisher geheim gehaltene Vergangenheit zurück: Weil sie 1952 als Minderjährige im erzkatholischen Irland schwanger wurde, hatten sie ihre Eltern in ein Kloster verbannt, wo sie die „Schuld“ abarbeiten musste. Die strengen Nonnen zwangen sie schließlich auch, das Kind zur Adoption freizugeben. Viele Jahre später vertraut sich Philomena einem ehemaligen BBC-Korrespondenten (Steve Coogan) an. Gemeinsam starten sie die Suche nach dem verlorenen Sohn – und entdecken dabei einen unfassbaren Skandal.
Mit „Blue Jasmine“ präsentiert Woody Allen ein hintergründiges, präzise beobachtetes und psychologisch dichtes Charakterdrama, in dem vor allem Cate Blanchett als eine aus ihren Illusionen nicht erwachen wollende Frau brilliert. Ausgezeichnet u. a. mit einem „Golden Globe“ in der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin – Drama“ und mit einem „Oscar“ in der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin“. — In New York hat Jasmine (Cate Blanchett) jahrelang unbekümmert einen äußerst luxuriösen Lebensstil genossen. Doch damit ist es nun vorbei: Nach der Verhaftung von Ehemann Hal (Alec Baldwin), einem unverbesserlichen Schürzenjäger und betrügerischen Finanzjongleur, steht sie plötzlich vor dem Nichts. Quasi mittellos und psychisch schwer angeschlagen zieht sie zu ihrer Adoptivschwester Ginger (Sally Hawkins), die in San Francisco ein bescheidenes Apartment bewohnt und als Supermarktkassiererin arbeitet. Dem fremden Umfeld begegnet Jasmine mit ablehnender Arroganz. Und sie lässt jegliche Ambitionen vermissen, für sich selbst zu sorgen. So scheint ein Neuanfang unmöglich.