30. April 2014, 11:36 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Als Filmwunsch präsentiert das Kommunale Kino (KoKi) Gelsenkirchen am Sonntag/Montag, 4./5. Mai, im Schauburg Filmpalast (Horster Straße 6) „Saving Mr. Banks“. Am Dienstag, 6. Mai, folgt am gleichen Ort in der Monatsreihe „Liebe, Lust & Leidenschaft“ der Film „Nymph()maniac – Teil 1“.
In der Gesamtschule Ückendorf zeigt das KoKi am Mittwoch, 7. Mai, den Wes-Anderson-Film „Darjeeling Limited“.
Die Vorstellungen in der Schauburg beginnt am Sonntag um 12:45 Uhr und am Montag/Dienstag um 18 und 20:30 Uhr. Das Programm in der Gesamtschule Ückendorf beginnt um 19:30 Uhr. Der Eintritt kostet 4 Euro für eine Vorstellung bzw. 36 Euro für die 10er-Karte. Schüler und Studierende sowie GE-Pass-Inhaber erhalten Ermäßigungen.
Basierend auf einer TV-Dokumentation und archivierten Tonbandaufnahmen rekonstruiert John Lee Hancock in „Saving Mr. Banks“ jene turbulenten zwei Wochen, in denen Walt Disney und P. L. Travers um die künstlerischen und vertraglichen Details einer „Mary Poppins“-Kinoadaption stritten. Entstanden ist ein aufschlussreicher, humorvoller und warmherziger Film, in dem Hancock einen etwas anderen Blick hinter die Kulissen der Traumfabrik wirft und dabei auch die bewegende persönliche Geschichte der Schriftstellerin beleuchtet. Ausgezeichnet u. a. mit dem FBW-Prädikat „besonders wertvoll“ sowie vom „American Film Institute“ als einer der „Besten zehn Filme des Jahres 2013“; nominiert für einen „Golden Globe“ 2014 in der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin – Drama“ (Emma Thompson) und einen „Oscar“ 2014 in der Kategorie „Beste Filmmusik“ (Thomas Newman). — Hollywood-Produzent Walt Disney (Tom Hanks) will unbedingt aus der berühmten Kinderbuchreihe „Mary Poppins“ einen Spielfilm entwickeln, doch P. L. Travers (Emma Thompson) weigert sich seit langer Zeit, die Rechte an ihren Romanen zu verkaufen. Anfang der 1960er-Jahre gerät die eigenwillige und resolute Autorin in finanzielle Schwierigkeiten – und stimmt konkreten Verhandlungen zu. Sie reist von London nach Los Angeles, um mit Disney über das geplante Leinwandprojekt zu reden. Die Gespräche gestalten sich allerdings aufgrund großer kreativer Differenzen als äußerst schwierig. Am Ende wird Disney verstehen, warum Travers zunächst nicht bereit war, Kompromisse einzugehen.
Der zweiteilige, episodisch strukturierte Film des versierten dänischen Regisseurs Lars von Trier blickt zwischen dramatischen und teils auch humorvollen Momenten auf die Biografie einer Frau Joe, welche die Einsamkeit und innere Leere durch sexuelle Ekstase zu kompensieren versucht. Während in Teil 1 die Kindheit und Jugend der Protagonistin im Fokus steht, thematisiert Teil 2 (am 27. Mai im KoKi) Joes unfreiwillig eingenommene Rolle als Partnerin und Mutter sowie ihren manischen Drang zur Selbstzerstörung. Ausgezeichnet u. a. mit dem FBW-Prädikat „besonders wertvoll“; offizieller Wettbewerbsbeitrag zur Berlinale 2014 (außer Konkurrenz). — An einem verregneten Winterabend entdeckt der gealterte Junggeselle Seligman (Stellan Skarsgård) in einer Gasse eine halb bewusstlose Frau (Charlotte Gainsbourg), die offensichtlich zusammengeschlagen wurde. Er nimmt sie mit zu sich nach Hause und versorgt sie. Als die Fremde wieder einigermaßen zu Kräften gekommen ist, beginnt sie, ihre von der unstillbaren Sucht nach Sex geprägte Lebensgeschichte zu erzählen.
„Darjeeling Limited“ von Wes Anderson ist eine visuell verspielte, präzise beobachtende Tragikomödie um der grundverschiedene Brüder, die bei einer Zugreise durch Indien vom Kurs abkommen.