06. Mai 2014, 16:43 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Die Stadt Gelsenkirchen hat heute in einer gemeinsamen Aktion mit der Polizei in Rotthausen, Bismarck und Bulmke-Hüllen Kraftfahrzeuge kontrolliert. Dabei wurden auch gezielt Fahrzeuge auf ihre generelle Fahrtauglichkeit und den Versicherungsschutz, zum Beispiel bei sogenannten „Schrottsammlern“, überprüft. Der Einsatz wurde geleitet vom Projektteam Zuwanderung EU-Ost der Stadt Gelsenkirchen.
Insgesamt wurden zwölf Fahrzeuge abgeschleppt. Die Gründe dafür waren fehlende Feinstaubplaketten, fehlender Versicherungsschutz und erhebliche Fahrzeugmängel. Ein Fahrzeug wurde wegen eines erheblichen Parkverstoßes abgeschleppt. Insgesamt wurden 52 Verwarngelder verhängt. Drei weitere Ordnungswidrigkeiten im Bereich Abfallentsorgung wurden aufgenommen und Verwarngelder kassiert. Die Polizei verhängte zudem zwei Verwarngelder, fertigte insgesamt fünf Anzeigen und eine Strafanzeige wegen Beleidigung.
Am letzten Einsatzpunkt in der Vohwinkelstraße wurde der Einsatz auf Grund massiven Widerstandes durch Fahrzeughalter kurzzeitig von der Polizei übernommen. Zusätzliche Unterstützung erfolgte durch mehrere Streifenwagen, Zivilpolizei sowie einer Hundestaffel. Es wurde versucht, Fahrzeuge zu entfernen und das Abschleppen zu verhindern. Innerhalb weniger Augenblicke befanden sich etwa 40 Personen auf der Straße. In diesem Moment zeigte sich die mittlerweile sehr routinierte und gute Zusammenarbeit mit der Polizei. Die Situation wurde konsequent und zügig entspannt. Die Abschleppmaßnahmen konnten im Anschluss abgeschlossen werden.
Ferner versiegelte die Stadt ein Gebäude in der Caubstraße. Das Objekt wurde zwar aktuell nicht mehr legal bewohnt, jedoch konnte durch den freien Zugang ein unerlaubtes Betreten oder ein illegaler Bezug nicht ausgeschlossen werden. Das Gebäude wurde als unbewohnbar und gesundheitsgefährdend eingestuft.