09. Mai 2014, 11:27 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Das Landesverkehrsministerium hat in einem Antwortschreiben an Oberbürgermeister Frank Baranowski Sofortmaßnahmen zur Senkung der Unfallhäufung an der Anschlussstelle A40 Gelsenkirchen-Süd angekündigt. Von den sechs Maßnahmen seien bis auf eine alle umgesetzt. Die Sechste folge in diesen Tagen.
Der Oberbürgermeister hatte im März das Landesverkehrsministerium angeschrieben mit der Bitte, die Problematik der Unfallhäufung mit Nachdruck aufzugreifen. Aus der Politik wurde der Oberbürgermeister darum gebeten, sich der Thematik anzunehmen, auch wenn sich die Abfahrt auf Essener Stadtgebiet befinde. Der Oberbürgermeister entsprach diesem Wunsch und setzte sich umgehend mit dem Ministerium in Verbindung.
Unabhängig davon hatte aber bereits die für Essen zuständige Bezirksregierung Düsseldorf die Sofortmaßnahmen beschlossen und mit der Umsetzung begonnen. So wurde eine mit einem irritierenden Pfeil versehende Werbetafel einer Baufirma entfernt, die Markierungslinie an der Ausfahrt um etwa 60 Meter verlängert und Leitpfosten verdichtet. Laut Ministerium passierten die Unfälle überwiegend in verkehrsschwachen Zeiten sowie bei Dunkelheit und regennasser Fahrbahn. Die hohen Einfahrgeschwindigkeiten im Ausfahrbereich trügen bei vielen Verkehrsteilnehmern dazu bei, dass der Kurvenverlauf unterschätzt werde.