14. Mai 2014, 11:45 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Mit einem ausgesprochen guten Ergebnis konnte jetzt die EU-weite Ausschreibung zur Übernahme und Entsorgung von Restmüll abgeschlossen worden. Damit ist die Entsorgung der Stadt Gelsenkirchen für mindestens zehn Jahre zu einem angemessenen Preis gesichert.
Oberbürgermeister Frank Baranowski: „Es war richtig, alle zeitlichen Spielräume bei der Vergabe genutzt zu haben und das Verfahren neu zu eröffnen. Durch die Ausschreibung ist es uns gelungen, auch für die kommenden Jahre die Müllgebühren für die Bürgerinnen und Bürger auf einem günstigen Niveau zu halten.“
Der Rat der Stadt Gelsenkirchen hatte im Februar 2014 beschlossen, die nach dem Auslaufen der Entsorgungsverträge mit RWEPower als Betreiber des Müllheizkraftwerkes Essen-Karnap geplante Restmüllentsorgung der Stadt Gelsenkirchen in einem benachbarten Heizkraftwerk nicht weiterzuverfolgen, da die von dort angebotenen Entsorgungspreise deutlich über den seinerzeit marktüblichen Preisen lagen. Stattdessen wurde der Ratsbeschluss vom 28. November 2013 zur Restmüllentsorgung ab Januar 2015 neu gefasst, und Gelsenkirchens Abfallbeseitigung ausgeschrieben.
Ausschlaggebend für die damalige Kehrtwende war die aktuelle Marktpreis-Entwicklung, die deutlich von den Angeboten des RZR Herten abwich. Der Unterschied war so gravierend, dass die Betriebsleitung von GELSENDIENSTE nicht empfehlen konnte, an dem ersten Beschluss festzuhalten.
Den entsprechenden Beschluss zur Neuordnung der Restmüllentsorgung ab dem 1. Januar 2015 fällt der Betriebsausschuss GELSENDIENSTE in seiner heutigen Sitzung.
Unabhängig von der Entsorgung des Restmülls wird GELSENDIENSTE auch weiterhin die Abfuhr der grauen Tonnen übernehmen. Für die Bürgerinnen und Bürger gibt es in dieser Hinsicht keine Veränderungen.