16. Mai 2014, 11:44 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Das Projektteam Zuwanderung hat jetzt erneut zwei Wohnhäuser in Gelsenkirchen für unbewohnbar erklärt und versiegeln lassen. Betroffen sind die Häuser an der Ferdinandstraße 12 und an der Germanenstaße 10. Zusätzlich wurde eine Wohnung an der Cheruskerstraße versiegelt, da die dortige Elektroinstallation gefährlich war und trotz Aufforderung nicht repariert wurde.
Alle Bewohner waren zuvor persönlich und schriftlich aufgefordert worden, die Häuser zu verlassen. Dieser Aufforderung kamen sie zeitgerecht nach. Auf Nachfrage gaben sie an, neuen Wohnraum gefunden zu haben.
Die geräumten Häuser wurden versiegelt und mit Brettern gegen unbefugten Zutritt gesichert. Von den zuständigen Versorgern wurden die noch vorhandenen Zähler für Wasser und Strom entfernt und die Versorgung abgeriegelt.
Gründe für die Unbewohnbarkeit der Gebäude waren teilweise fehlende Wasserversorgung, erhebliche bauliche Mängel im Gebäude, die durch die Eigentümer trotz Aufforderung nicht behoben worden sind, sowie erheblicher Schimmelbefall.
Die Versiegelung richtet sich gegen Eigentümer, die sich bei der Vermietung von Gebäuden nicht an die gesetzlichen Rahmenbedingungen und Mindeststandards halten. Weitere Gebäude werden zum Schutz der Bewohner bereits regelmäßig kontrolliert und wenn nötig ebenfalls geschlossen.