20. Juni 2014, 11:43 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Zum zwölften Mal findet unter dem Motto „GE-meinsam Barrieren abbauen“ der Aktionstag für und von Menschen mit Behinderungen bereits statt. Der gemeinsam von der Stadt Gelsenkirchen und der Arbeitsgemeinschaft der Gelsenkirchener Behindertenverbände und Selbsthilfegruppen (AGB) gestaltete Aktionstag findet statt, am:
Samstag, 28. Juni 2014, 10 bis 14 Uhr,
auf der Hochstraße, 45894 Gelsenkirchen.
Auf einem Markt der Möglichkeiten präsentieren sich an diesem Tag 28 im sozialen Bereich tätige Gruppen und Institutionen, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Vereine und Selbsthilfegruppen mit Ausstellungen und Informations- und Beratungsständen. Zudem werden sportliche und kulturelle Darbietungen von Menschen mit und ohne Behinderungen während der Veranstaltung auf der Bühne gezeigt. Der Aktionstag wird vom Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft der Gelsenkirchener Behindertenverbände und Selbsthilfegruppen, Harald Seelert, um 10 Uhr eröffnet. Auch ein Grußwort des Oberbürgermeisters Frank Baranowski ist für 13 Uhr vorgesehen.
Der Aktionstag geht auf das Europäische Jahr der Menschen mit Behinderungen 2003 zurück. Damals fanden sich auch Gruppen und Einrichtungen von Menschen mit Behinderungen und verschiedene Dienststellen zusammen und bildeten den Organisationskreis „GE-meinsam Barrieren abbauen“. Ende 2003 wurde ein Gelsenkirchener Manifest beschlossen und verabredet, jährlich einen Aktionstag durchzuführen, bis Gelsenkirchen barrierefrei gestaltet sei.
Mit „GE-meinsam Barrieren abbauen“ wird für die Rechte behinderter Menschen und für eine seniorengerechte Stadt eingetreten. Es ist die Vision einer Stadt der Inklusion, die alle einschließt und keinen behindert, so dass alle ansprechend ihren Möglichkeiten teilhaben können. Diese visionäre Vorstellung beginnt beim Engagement jeder und jedes Einzelnen.
Die Ziele des Aktionstages sind es, das Selbstbewusstsein betroffener Menschen zu demonstrieren und auf die Notwendigkeit weiterer Maßnahmen zum Ausbau einer barrierefreien und generationensolidarischen Stadt aufmerksam zu machen. Es soll deutlich werden, dass auch nach dem Europäischen Jahr der Menschen mit Behinderungen ein nachhaltiger Gestaltungsprozess fortgeführt werden muss. Der Aktionstag ist eine Chance, Unsicherheiten und Berührungsängste gegenüber Menschen mit Beeinträchtigungen abzubauen und das gemeinsame Gespräch zu führen.