30. Juni 2014, 11:46 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Beim 6. Geschichtswettbewerb des Forums Geschichtskultur an Ruhr und Emscher wurde das Institut für Stadtgeschichte ausgezeichnet.
Die neue Dauerausstellung im Hans-Sachs-Haus zur Stadtgeschichte erhielt einen Sonderpreis für die gelungene Präsentationsform der Gelsenkirchener Stadtgeschichte. Inhaltlich wurde die Ausstellung "Wandel ist immer… Gelsenkirchener Stadtgeschichte(n) auf drei Etagen" vom Institut für Stadtgeschichte erarbeitet. Die Gestaltung erarbeitete die Hamburger Agentur Formkombinat und die Gelsenkirchener Firma Zeitlupe.
In der Kategorie „Preis für wissenschaftlich professionell Arbeitende" wurden zwei erste Preise vergeben. An beiden war das Institut für Stadtgeschichte mit eigenen Arbeiten beteiligt. Außerdem wurde ein Sammelband zu einem dezentralen Ausstellungsprojekt im Kulturhauptstadtjahr 2010 mit dem Titel " Fremd(e) im Revier!? Zuwanderung und Fremdsein im Ruhrgebiet" ausgezeichnet. Dort ist das Institut Stadtgeschichte mit seiner im Jahr 2010 gezeigten Ausstellung "Bergfremd(e) – Ausländer im Ruhrbergbau" vertreten. Diese Ausstellung wurde damals gemeinsam mit dem Deutschen Bergbaumuseum auf Bochum erarbeitet und präsentiert.
Ein weiterer erster Preis wurde vergeben für den im Auftrage des Regionalverbandes Ruhrgebiet herausgegebenen "Atlas der Metropole Ruhr, Vielfalt und Wandel des Ruhrgebiets im Kartenbild". In diesem Atlas finden Sie zwei Beiträge von Prof. Dr. Stefan Goch, dem Leiter des Instituts für Stadtgeschichte, zu den verschiedenen Grenzziehungen im Raum des Ruhrgebietes und zur Fußballgeschichte in der Region.
Der Geschichtswettbewerb des Forums Geschichtskultur an Ruhr und Emscher wird unterstützt von der NRW-Stiftung, der Stiftung Mercator und der Metropole Ruhr. Die Preisverleihung fand am Freitag, den 26. Juni 2014, vor 600 geladenen Gästen im Hans-Sachs-Haus statt. Für den Wettbewerb waren 326 Beiträge eingereicht worden.