02. Juli 2014, 12:28 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Die NS-Dokumentationsstätte in Erle nutzt schon die Schulferien ab 7. Juli für eine Neugestaltung der Ausstellung. Ab Frühjahr 2015 ist diese für Besucher wieder zugänglich.
Die neue Ausstellung wird grundlegend überarbeitet und modernisiert. Dabei wird die Ausstellung sowohl medial als auch wissenschaftlich auf den neuesten Stand gebracht. Zudem werden in die Neugestaltung auch zeitgemäße gedenkstättenpädagogische Konzepte einfließen. Im Mittelpunkt wird weiterhin die Geschichte Gelsenkirchens und seiner Bevölkerung im Nationalsozialismus stehen. Insbesondere wird die Ausstellung unter dem Leitbegriff der „Volksgemeinschaft“ differenziert untersuchen wie das NS-Regime versuchte, Menschen als „Volksgenossen“ zu vereinnahmen und gleichzeitig andere als „Gemeinschaftsfremde“ zu verfolgen. Neue Akzente werden auch durch eine Erweiterung der zeitlichen Perspektive gesetzt. Die Vor- und Nachgeschichte des Nationalsozialismus findet größere Berücksichtigung.
Aus diesem Anlass bittet das Institut für Stadtgeschichte die Gelsenkirchenerinnen und Gelsenkirchener um Mithilfe. Um neue Erkenntnisse gewinnen und Einzelschicksale dokumentieren zu können, benötigt das ISG weitere Fotos, Briefe, Bücher oder auch Alltagsgegenstände, die in Zusammenhang mit der Zeit des Nationalsozialismus in Gelsenkirchen stehen. Wer solche Erinnerungsstücke besitzt und sich vorstellen kann, sie für die neue Ausstellung zur Verfügung zu stellen, kann sich gerne an das ISG wenden. Auch Dinge, die auf den ersten Blick nicht unbedingt interessant erscheinen, können trotzdem von großem historischen Wert sein.
Information und Kontakt telefonisch: (0209) 169-8551 oder per e-mail: isg@gelsenkirchen.de