02. Juli 2014, 12:34 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. In seiner Monatsreihe „Filmjahr international“ präsentiert das Kommunale Kino (KoKi) Gelsenkirchen am Sonntag/Montag, 6./7. Juli, „A Long Way Down“ von Pascal Chaumeil und am Dienstag, 8. Juli, den oscarprämierten Film „12 Years a Slave“.
Die Vorstellungen beginnen am Sonntag um 12.45 Uhr und am Montag/Dienstag um 18 und 20.30 Uhr im Schauburg Filmpalast, Horster Straße 6. Der Eintritt kostet normal 4 Euro für eine Vorstellung bzw. 36 Euro für die 10er-Karte. Schüler und Schülerinnen und Studierende sowie GE-Pass-Inhaber erhalten Ermäßigungen.
Nach Nick Hornbys populärem Roman erzählt Regisseur Pascal Chaumeil in „A Long Way Down“ die turbulente Geschichte einer Notgemeinschaft von vier Lebensmüden als schwarzhumorige Tragikomödie, in der die Hauptfiguren die Kraft der Freundschaft entdecken. Offizieller Beitrag zur Berlinale 2014 (Reihe: „Berlinale Special“). — Der TV-Moderator Martin (Pierce Brosnan), die Hausfrau Maureen (Toni Collette), der Rockmusiker J. J. (Aaron Paul) und die junge Jess (Imogen Poots) wollen in der Silvesternacht Selbstmord begehen und treffen zufällig auf dem Dach eines Londoner Hochhauses zusammen. Die überraschende Begegnung hält sie allesamt vom geplanten Sprung ab. Langsam kommen sie miteinander ins Gespräch und erzählen sich von ihren Sorgen und Nöten. Am Ende der Nacht schließen sie einen Pakt: Vor dem Valentinstag darf keiner Selbstmord begehen. Dem Quartett bleiben sechs Wochen, um die fatale Entscheidung zu überdenken.
Basierend auf Solomon Northups autobiografischem Roman beleuchtet der renommierte Fotograf, Videokünstler und Filmregisseur Steve McQueen (SHAME) in „12 Years a Slave“ schonungslos eines der dunkelsten Kapitel der amerikanischen Geschichte: die Sklaverei. Entstanden ist ein intensives, brillant gespieltes und gefilmtes Drama, das sich tief ins Gedächtnis brennt. Ausgezeichnet u. a. mit drei „Oscars“ 2014, darunter in der Kategorie „Bester Film.“ — Saratoga Springs, New York, Mitte des 19. Jahrhunderts. Der Afroamerikaner Solomon Northup (Chiwetel Ejiofor) führt ein bürgerliches Familienleben in Freiheit – bis ihn skrupellose Menschenhändler entführen und nach Louisiana verschleppen. Dort wird er als Sklave verkauft und gerät über Umwege an den sadistischen Plantagenbesitzer Edwin Epps (Michael Fassbender). Solomon muss nicht nur unter schlimmsten Bedingungen Frondienste leisten, sondern auch die grausame Willkür seines „Masters“ ertragen. Dennoch resigniert er nicht und hofft darauf, dieser Hölle eines Tages entkommen zu können.