21. Februar 2019, 16:08 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Diese Meldung ist vom 21. Februar 2019, 16:08 Uhr. Gegebenenfalls sind einzelne Inhalte oder der gesamte Artikel nicht mehr aktuell. Für aktuelle Meldungen der Stadt Gelsenkirchen klicken Sie bitte auf https://www.gelsenkirchen.de/aktuelles
GE. Oberbürgermeister Frank Baranowski hat jetzt in einem Schreiben an NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst um eine Klärung gebeten, ob die Stadt „Ampelgrubenmännchen“ aufstellen darf oder nicht. Der Minister hatte nach Medienberichten kürzlich „ grünes Licht für lokale Ampelmännchen“ gegeben, gleichzeitig wurde aber ein ministerieller Erlass in die Welt gesetzt, der empfiehlt ausschließlich die bestehenden stilisierten Sinnbilder zu verwenden.
Nachdem es auch in Gelsenkirchen eine Reihe von Anregungen aus der Bevölkerung gibt, einige Signalanlagen entsprechend umzurüsten, soll der Minister jetzt klären, ob seitens des Ministeriums für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen etwaige Bedenken gegen die beabsichtigte Umrüstung bestehen oder nicht.
OB Frank Baranowski hofft auf eine zügige Entscheidung: „Die Fußgängersignalgeber mit dem Sinnbild eines Bergmannes - „Ampelgrubenmännchen“ – sollen zügig angebracht werden. Auch mit Blick auf die positiv-ungeduldige Erwartungshaltung, die in dieser Sache in einzelnen Stadtteilen mit tiefem Bergbaubezug spürbar ist, soll die Umrüstung kurzfristig angeordnet werden.“
In Gelsenkirchen hat der Rat der Stadt inzwischen Haushaltsmittel für die Umrüstung von stadtweit insgesamt fünf Signalanlagen - eine je Stadtbezirk - zur Verfügung gestellt.