16. Juli 2014, 11:11 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Mit „Beziehungsweise New York“ von Cédric Klapisch setzt das Kommunale Kino (KoKi) Gelsenkirchen Sonntag/Montag, 20./21. Juli, seine Monatsreihe „Filmjahr international“ fort. Am Dienstag, 22. Juli, folgt „Her“ von Spike Jonze.
Die Vorstellungen beginnen am Sonntag um 12.45 Uhr und am Montag/Dienstag um 18 und 20.30 Uhr im Schauburg Filmpalast, Horster Straße 6. Der Eintritt kostet normal 4 Euro für eine Vorstellung bzw. 36 Euro für die 10er-Karte. Schüler und Schülerinnen und Studierende sowie GE-Pass-Inhaber erhalten Ermäßigungen.
Der offizielle Beitrag zu den Filmfestivals in London und Hongkong „Beziehungsweise New York“ (beide 2013) erzählt von dem Franzosen Xavier (Romain Duris) und der Britin Wendy (Kelly Reilly), die einige Jahre ein Ehepaar waren, aber mittlerweile getrennt in Paris leben. Als Wendy zu ihrem neuen Partner nach New York zieht, wagt auch Xavier wenige Monate später den Sprung über den großen Teich, um den beiden gemeinsamen Kindern nahe zu sein. Im „Big Apple“ verbringt der leidlich erfolgreiche Schriftsteller eine äußerst turbulente Zeit. So erschleicht er sich die Aufenthaltsgenehmigung durch eine Scheinehe, spendet Samen für eine lesbische Freundin mit Kinderwunsch und trifft seine erste große Liebe Martine (Audrey Tautou) wieder.
Spike Jonzes vielschichtige, geistreiche und formal bestechende Tragikomödie „Her“ stellt spannende Fragen nach Intimität und echten Emotionen im Zeitalter der digitalen Medien. Ausgezeichnet u. a. mit einem „Oscar“ 2014 in der Kategorie „Bestes Originaldrehbuch“ sowie mit dem FBW-Prädikat „besonders wertvoll“. — Los Angeles in der nahen Zukunft. Der hochsensible Theodore (Joaquin Phoenix) schreibt gegen Bezahlung berührende Liebesbriefe für Menschen, die ihre Gefühle nicht selbst ausdrücken können. Privat leidet er sehr unter der Trennung von Ehefrau Catherine (Rooney Mara), mit der er viele Jahre glücklich zusammen war. Eines Tages installiert Theodore ein neues, personalisiertes Computersystem, dessen Stimme „Samantha“ ebenso einfühlsam wie verständnisvoll auf ihn reagiert. Zwischen der künstlichen Intelligenz und dem einsamen Mann entwickelt sich eine intensive Beziehung.