21. Juli 2014, 15:56 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Um eine für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt einvernehmliche Lösung zur störenden Prostitution zu finden, führt die Stadt Gelsenkirchen zurzeit zahlreiche Gespräche mit den verschiedenen Beteiligten. So gab es entgegen der Darstellung in der WAZ auch einen konkreten Termin zum Thema Sperrbezirk und Verrichtungsgelände mit Prostituierten und dem für Recht und Ordnung zuständigen Vorstand Dr. Christopher Schmitt. Daneben gab und gibt es aus dem Personenkreis zahlreiche telefonische Kontakte mit der Leiterin des Referats Recht und Ordnung.
Im Rahmen des im Haupt-, Finanz-, Beteiligungs- und Personalausschuss vorgestellten mehrstufigen Verfahrens wird derzeit mit der Bezirksregierung insbesondere auch die Möglichkeit eines tageszeitlich begrenzten Verbotes und seiner Erfolgschancen im Hinblick auf die Begrenzung der Prostitution an den Orten, die zu massiven Beschwerden geführt haben, erörtert und geprüft.
Die Stadt Gelsenkirchen kann bei einem Antrag auf einen Sperrbezirk nicht nach Personenkreisen differenzieren. Hier geht es um die jeweilige Örtlichkeit.
Im Mittelpunkt der Bemühungen der Stadt Gelsenkirchen steht eine für alle Beteiligten verträgliche Lösung. An erster Stelle steht allerdings der Schutz der Bürgerinnen und Bürger. Dabei kommt dem Jugendschutz eine besondere Bedeutung zu.
Soweit der Verdacht bestehen sollte, dass Straftaten im Raume stehen, ist primär das engagierte Ermitteln und Einschreiten der Polizei gefragt. Die Stadt Gelsenkirchen bietet als Gesundheitsbehörde im Rahmen der Aids-Beratungsstelle einen Anlaufpunkt für entsprechende Gesundheitsberatung insbesondere zum Thema sexuell übertragbare Krankheiten an.