28. Juli 2014, 15:38 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Diese Meldung ist vom 28. Juli 2014, 15:38 Uhr. Gegebenenfalls sind einzelne Inhalte oder der gesamte Artikel nicht mehr aktuell. Für aktuelle Meldungen der Stadt Gelsenkirchen klicken Sie bitte auf https://www.gelsenkirchen.de/aktuelles
GE. Das Sommerkonzert der Landesregierung - Was 1985 im Schloss Augustusburg in Brühl begann, initiiert vom damaligen Ministerpräsidenten Johannes Rau und für nur einige hundert geladene Gäste, ist inzwischen zu dem Sommerevent des Landes für seine Bürgerinnen und Bürger avanciert. Jedes Mal woanders, jedes Mal für alle, jedes Mal Eintritt frei - Nach der erfolgreichen Premiere des neuen Konzepts auf dem Düsseldorfer Burgplatz im Jahr 2012 kann sich das Publikum in diesem Jahr auf einen weiteren besonderen Veranstaltungsort freuen: Das Amphitheater in Gelsenkirchen.
Am Freitag, den 22. August, ist es soweit. Unter der Leitung des Generalmusikdirektors Heiko Mathias Förster gibt die Neue Philharmonie Westfalen ein Konzert von rund eineinhalb Stunden, das auch einiges für Fans nicht ganz so klassischer Musik bereithält. Neben Stücken von Maurice Ravel, Johannes Brahms und Guiseppe Verdi sind auch Musicalmelodien von Leonard Bernstein und George Gershwin zu hören. Außerdem gibt es eine Welturaufführung: „The Piper at the Gates of Dawn“ von Manfred Trojahn, Professor für Komposition an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf. Fachleuten wird der Titel bekannt vorkommen: Hierbei handelt es sich jedoch nicht um eine Orchesterversion des gleichnamigen Pink Floyd-Albums aus dem Jahr 1967, sondern um die Bearbeitung des siebten Kapitels des englischen Kinderbuch-Klassikers „Der Wind in den Weiden“ von Kenneth Grahame.
Als Solisten treten die Sopranistin Simone Kermes und der Tenor Thomas Mohr auf, außerdem Alban Gerhardt am Violoncello und, als internationaler Gast, die türkische Klarinettistin Merve Kazokoğlu.
Gastgeberin Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und der Gelsenkirchener Oberbürgermeister Frank Baranowski freuen sich auf voll besetzte Reihen unter freiem Himmel. Bis zu 6000 Besucherinnen und Besucher passen in das Amphitheater. Der Einlass erfolgt, solange das Platzangebot reicht. Die Anreise funktioniert problemlos mit öffentlichen Verkehrsmitteln, für ausreichend Parkplätze ist jedoch auch gesorgt, um Menschen aus allen Teilen Nordrhein-Westfalens zu ermöglichen, bei diesem einzigartigen Open-Air-Klassik-Ereignis dabei zu sein.
(Quelle: Staatskanzlei NRW)