29. Juli 2014, 11:47 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. „Folk – im Osten viel Neues“ heißt es wieder am nächsten Sonntag, 3. August, in der diesjährigen SommerSound-Reihe auf der „Exil“-Bühne (SommerSound 2014 wurde bekanntlich durch den Sturm „Ela“ aus dem Stadtgarten vertrieben) auf dem „Roten Platz“ zwischen Consol Theater und Musikprobenzentrum CONSOL 4 an der Consolstraße 3 in GE-Bismarck. Wie immer: umsonst und draußen.
Nachdem der Biergarten bereits um 18 Uhr öffnen wird, steht um 19:30 Uhr „Leonora“ auf der Bühne. Ihr folgt um 20:45 Uhr „Hiss“ mit Taiga-Twist und Texas-Tango.
Leidenschaft und amerikanische Ostküstenattitüde - das ist die elektrisierende Mischung, die Leonora zu einer außergewöhnlichen Singer-Songwriterin macht. Die Künstlerin zog als Baby mit ihren Eltern nach New Jersey und trällerte bereits mit fünf Jahren ihren ersten eigenen Song. Als Teenager nahm sie Saxophonunterricht und spielte Jazz-Standards. Mit 19 fand sie ihre musikalische Nische und begann, ihr Talent als Singer-Songwriterin in lokalen Bars und auf kleinen Bühnen zu präsentieren. Leonora arbeitet aktuell an ihrer neuen EP und hat sich vorgenommen, die Musikszene mit ihrem lebendigen, ehrlichen und internationalen Ton zu erobern. Das neue Material ist eine erfrischende Mischung aus Elementen von Pop, Rock und Folkmusik. Ihr Produzent ist Piotr Siejka, der in seiner polnischen Heimat hinter vielen erfolgreichen Aufnahmen steckt und zuletzt die Finalisten des polnischen „X-Factors“ im Studio betreut hat. Bei ihrem Auftritt in Gelsenkirchen wird Leonora auf der Bühne von Neil Grant an der Gitarre begleitet. Neil war viele Jahre mit dem Folkduo „Wayfaring Strangers“ unterwegs. Zusammen bietet das Duo ein spannendes und nuancenreiches Bühnenprogramm.
Hiss, eine Band die streng genommen waffenscheinpflichtig ist, serviert „Volksmusik“ wie sie war - schmerzlich, schön und schmutzig wie das Leben selbst. Eine beseelte und unglaublich tanzbare Melange aus transsylvanischer Folklore und französischem Chanson, Karpaten-Rock und Rock'n'Roll-Einsprengseln, vogelwildem Zigeunerjazz und derber Böhmen-Polka, aus volksmusikalischen Schaukelwurzeln direkt von drunten aus der grünen Au und mexikanischen Fiesta-Grooves voller corazón und sentimiento. Kurz: Harte Kerle singen von großen Gefühlen, von Sehnsucht und Wurst, von Liebe, Hass und Tanzmusik.
Exklusiv SommerSound-Besucher/-innen können von 12 bis 19:30 Uhr die Kunstinstallation Sammlung Werner Thiel im nördlichen Maschinenhaus an Ende der Klarastraße besuchen.
Redaktioneller Hinweis: Fotodatei anbei.