05. August 2014, 11:08 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Das Kommunale Kino (KoKi) Gelsenkirchen präsentiert in seiner Reihe „Autorenfilm“ am Sonntag/Montag, 10./11. August, die Komödie „Maman und ich“. In der Monatsreihe „Große Abenteuer“ folgt am Dienstag, 12. August, „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“.
Die Vorstellungen im Schauburg Filmpalast beginnen am Sonntag um 12.45 Uhr sowie am Montag und Dienstag um 18 und 20.30 Uhr. Der Eintritt kostet 4 Euro für eine Vorstellung bzw. 36 Euro für die 10er-Karte. Schüler und Studierende sowie GE-Pass-Inhaber erhalten Ermäßigungen.
Zwischen bewegenden und witzigen Momenten blickt der französische Regisseur, Autor und Darsteller Guillaume Gallienne in „Maman und ich“ auf den Prozess des Erwachsenwerdens und erzählt eine autobiografisch gefärbte Geschichte über Selbstfindung unter unglaublich komischen Bedingungen. Entstanden ist eine raffinierte Tragikomödie, die „im besten Sinne an frühe Werke Woody Allens (erinnert) und (...) durch die herrlich ironische Reflexion der eigenen Biografie (besticht).“ (aus der Jurybegründung zur Vergabe des FBW-Prädikats „besonders wertvoll“) Ausgezeichnet mit fünf „Französischen Filmpreisen“ 2014, darunter in den Kategorien „Bester Film“, „Bester Hauptdarsteller“ (Guillaume Gallienne) und „Bestes adaptiertes Drehbuch“. — Der kleine Guillaume ist auf seine Mutter fixiert, der er jeden Wunsch erfüllen möchte. Da sie nach zwei Söhnen doch so gerne ein Mädchen bekommen hätte, passt der Junge die Realität immer mehr Mamans Wunschvorstellungen an und schlüpft in die Rolle der Tochter. Aber nach einigen Umwegen stellen sich auch für den heranwachsenden Guillaume essentielle Fragen: Wer oder was bin ich eigentlich? Wen darf, wen kann ich lieben? Bin ich schwul, wie Maman glaubt, oder was? Es wird Zeit, die eigene Identität zu finden.
Lose basierend auf James Thurbers Kurzgeschichte „Walter Mittys Geheimleben“ entfaltet der Schauspieler und Regisseur Ben Stiller mit „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“ eine leise, fantasievolle Tragikomödie, die in faszinierenden Bildern vom wahrlich erstaunlichen Selbstfindungsprozess eines einsamen Mannes erzählt.
„Ein mitreißender Film über die unendlichen Chancen des Lebens – magisch, poetisch, traumhaft.“ (aus der Jurybegründung zur Vergabe des FBW-Prädikats „besonders wertvoll“). Ausgezeichnet vom „National Board of Review“ als einer der zehn besten Filme 2013. — Walter Mitty (Ben Stiller) ist ein unscheinbarer Einzelgänger, der seit vielen Jahren im Fotoarchiv der Zeitschrift „Life“ arbeitet und heimlich die neue Kollegin Cheryl (Kristen Wiig) anhimmelt. Um seinem grauen Alltag zu entfliehen, verliert er sich chronisch in heldenhaften und romantischen Tagträumen. Nie hätte er erwartet, dass er tatsächlich ein schier unglaubliches Abenteuer erleben würde. Dieses beginnt, als Walter das mysteriöse Negativ, welches für das Titelbild der letzten „Life“-Druckausgabe verwendet werden soll, nicht finden kann und daraufhin beschließt, den rastlosen Starfotografen Sean O’Connell (Sean Penn) aufzuspüren.