07. Dezember 2018, 12:27 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Wie weit sind wir in Europa noch von einer gemeinsamen Erinnerung an die Kriege des 20. Jahrhunderts entfernt? Mit diesen Fragen befasst sich der Vortrag von Prof. Dr. Stefan Berger und Dr. Cristian Cercel am:
Dienstag, 11. Dezember 2018, 18 Uhr,
Konferenzraum 1,
Wissenschaftspark Gelsenkirchen,
Munscheidstraße 14, 45886 Gelsenkirchen.
Berger ist Leiter des Instituts für soziale Bewegung an der Ruhr-Universität Bochum; Cercel ist dort wissenschaftlicher Mitarbeiter. Die beiden Historiker arbeiten derzeit gemeinsam an einem von der Europäischen Union finanzierten internationalen Forschungsprojekt, das sich mit der europäischen Gedächtniskultur zu den beiden Weltkriegen befasst.
Der Vortrag zum Thema „Erinnerung an Krieg in Europa: Welche Erinnerung für welches Europa?“ beschäftigt sich mit Kriegsmuseen in Europa und fragt danach, welche Erinnerung an Krieg diese Kriegsmuseen heute transportieren. Dabei wird es zum einen um nationale Unterschiede der Kriegserinnerung gehen, zum anderen aber auch um Gemeinsamkeiten.
Der Vortrag ist Teil der gemeinsamen Veranstaltungsreihe „Kriegsende und Novemberrevolution 1918 – Ereignis und Erinnerung“ von Volkshochschule und Institut für Stadtgeschichte. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Der Flyer zur Veranstaltungsreihe liegt dieser Meldung bei.