02. September 2014, 10:33 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Die Stadt Gelsenkirchen nimmt an dem Modellvorhaben der Landesregierung und der Bertelsmann Stiftung „Kein Kind zurücklassen. Kommunen in NRW beugen vor“ teil. Ziel des Vorhabens ist es, die kommunale Netzwerke und vorbeugenden Angebote so zu verbessern, dass alle Kinder und Jugendliche die Chance auf eine gute Bildung und damit eine sichere Zukunft haben.
Damit das Richtige in Sachen Vorbeugung getan werden kann, müssen Verantwortliche wissen, wie die Lebenssituation von Familien aussieht und ob die Angebote für Kinder und Eltern die Familien auch erreichen. Dazu werden auch in Gelsenkirchen diejenigen befragt, die es am besten wissen: die Familien. Denn die wahren „Experten“ in Familienangelegenheiten sind die Familien selbst.
In Gelsenkirchen werden daher ab heute 3300 Familien zur Entwicklung ihrer Kinder und zu städtischen Präventionsangeboten befragt. Die Gelsenkirchener Familien mit 3-jährigen, 6-jährigen und 11-jährigen Kindern erhalten einen Fragebogen per Post, verbunden mit der Bitte, diesen bis zum 24. September im beiliegenden Rückumschlag ohne Angabe des Absenders ausgefüllt zurückzusenden. Die Auswahl der Adressen basiert auf einer zufälligen Stichprobe aus dem Einwohnermelderegister der Stadt.
Die Teilnahme ist freiwillig und selbstverständlich werden alle Regeln des Datenschutzes beachtet. Alle Angaben werden streng vertraulich behandelt und ausschließlich anonym ausgewertet. Jeder ausgefüllte Fragebogen hilft, die Angebote für Familien vor Ort zu verbessern. Deshalb bittet die Stadt Gelsenkirchen um eine rege Beteiligung.
Um das ausfüllen zu erleichtern, bietet die Stadt Gelsenkirchen zusätzliche Sprechstunden an, bei der auch Ausfüllhilfen in den Sprachen Deutsch, Türkisch, Arabisch, Polnisch, Rumänisch und Englisch zur Verfügung stehen.
Wie beurteilen Familien die Präventionsangebote, Wodurch sehen Eltern ihren Familienalltag erschwert? Wo gibt es Entwicklungs- oder Erziehungsprobleme und eventuell auftretenden Probleme in der Familie, bei denen die Kommune Eltern und Kinder besser unterstützen kann?
Viele Fragen, die aber alle ein Ziel haben: die Kinder und ihre Familien möglichst optimal zu unterstützen.
Weiterführende Informationen zum Gesamtprojekt und zur wissenschaftlichen Begleitung finden sich unter http://www.kein-kind-zuruecklassen.de.