02. September 2014, 12:31 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Das Projektteam Zuwanderung EU-Ost der Stadt Gelsenkirchen hat gestern erneut ein Haus für unbewohnbar erklärt und die Bewohner angewiesen das Gebäude zu räumen.
Gemeinsam mit Kommunalen Ordnungsdienst der Stadt, der Polizei und in Begleitung der Wohnungsaufsicht wurde das Gebäude Ückendorfer Str. 134/136 aufgesucht. Die Bewohner wurden eine Woche zuvor durch persönliche Ansprache in Verbindung mit Hinweisschreiben in Landessprache darauf hingewiesen, dass das Gebäude zu verlassen ist.
Bis auf wenige Personen hatten die Bewohner zum Räumungstermin das Gebäude verlassen. Die verbliebenen Bewohner räumten zu diesem Zeitpunkt die letzten Sachen aus ihren Wohnungen. Alle angetroffenen Personen gaben auf Befragen an, neue Unterkunftsmöglichkeiten gefunden zu haben. Alle Wohnungen konnten durch das Projektteam und die Wohnungsaufsicht in Augenschein genommen und gesichert werden. Parallel hat Gelsenwasser das Gebäude vom Wassernetz getrennt. Die ELE hatte bereits im Vorfeld alle Stromzähler ausgebaut.
Der Eigentümer der Gebäude war ebenfalls anwesend und hat in eigener Zuständigkeit die Schließzylinder ausgetauscht. Er beabsichtigt, die Gebäude zu renovieren und in einen bewohnbaren Zustand zu versetzen. Erstmalig konnte ein Eigentümer dazu bewegt werden, an der Verschließung seines Gebäudes teilzunehmen und die Gebäude selbständig zu sichern. Eine erneute Vermietung der Wohnung darf erst in Absprache mit der Wohnungsaufsicht erfolgen.
Die Spanne der Mängel reichte von baulichen Unzulänglichkeiten über nicht genehmigte und nicht genehmigungsfähige Wohnungen in den Dachgeschossen, illegale oder nicht sachgerechte Stromverkabelungen, Schimmelbefall bis hin zu Schadnagerbefall im Gebäude.