03. September 2014, 11:27 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Im Kommunalen Kino (KoKi) Gelsenkirchen gibt es am Sonntag/Montag, 7./8. September, im Schauburg Filmpalast (Horster Straße 6) mit „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ wieder eine Literaturverfilmung. Die Monatsreihe „Aus dem wahren Leben“ startet am Dienstag, 9. September, am gleichen Ort mit „Good Vibrations“. In der Gesamtschule Ückendorf (Bochumer Straße 190) läuft am Mittwoch, 10. September, „A Serious Man“ von Coen-Brüdern.
Die Vorstellungen beginnen am Sonntag um 12:45 Uhr sowie Mon-/Dienstag um 18 und 20:30 Uhr. Die GSÜ-Vorstellung am Mittwoch beginnt um 19:30 Uhr. Der Eintritt kostet normal 5 € für eine Vorstellung bzw. 45 € für die 10er-Karte. Schüler/-innen und Student(inn)en sowie GE-Pass-Inhaber/-innen erhalten Ermäßigungen.
Die werkgetreue Kinoadaption des populären Romans „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ von John Green erzählt ohne falsche Sentimentalität eine empathische, tief berührende Liebesgeschichte, die sanft die Botschaft vermittelt, dass man jeden glücklichen Moment genießen sollte. „Stark gespielt und einfühlsam inszeniert – eine ganz wunderbare Literaturverfilmung.“ (BAZ) Ausgezeichnet u. a. mit dem FBW-Prädikat „besonders wertvoll“. — Hazel (Shailene Woodley) und Gus (Ansel Elgort) sind zwei junge Menschen, die an einer schweren Krankheit leiden. Sie treffen in einer Selbsthilfegruppe aufeinander und stellen fest, dass sie den gleichen Humor besitzen und die Abneigung gegen bürgerliche Konventionen teilen. Schnell fühlen sie sich zueinander hingezogen, doch Hazel scheut wegen ihrer Erkrankung eine engere Beziehung und hält Gus auf Distanz. Dieser kann sie dazu ermuntern, mit ihm nach Amsterdam zu fliegen, um dort Hazels Lieblingsautor (Willem Dafoe) einen Besuch abzustatten. Die Reise verläuft anders als erwartet und verändert das Leben der beiden nachhaltig.
In einer gelungenen Mischung aus Komödie und Drama beleuchten die beiden nordirischen Regisseurinnen Lisa Barros D’Sa und Glenn Leyburn in „Good Vibrations“ das Leben von Terri Hooley, der sich leidenschaftlich und ohne kommerzielles Kalkül für den Punk engagierte. Entstanden ist eine musikalische Filmbiografie „voller ansteckender Energie und lebensbejahendem Pazifismus. Oder anders ausgedrückt: GOOD VIBRATIONS rockt.“ (PROGRAMMKINO.DE) Offizieller Beitrag zu den Filmfestivals in Belfast, Karlsbad und Turin (alle 20129: — Belfast 1976. Während in der nordirischen Hauptstadt der Konflikt zwischen radikalen Protestanten und Katholiken schwelt, eröffnet Terri Hooley (Richard Dormer) mitten auf einer umkämpften Straßenmeile den Plattenladen „Good Vibrations“. Der Musikliebhaber glaubt an die Versöhnungskraft des jamaikanischen Reggaes, doch dann entdeckt er den Punk und wird von dieser neuen Bewegung mitgerissen. „Good Vibrations“ entwickelt sich zum Treffpunkt der lokalen Underground-Szene – und Terry selbst zum enthusiastischen Punk-Konzertveranstalter und
-Plattenproduzenten. Allerdings führt sein ungebrochener Idealismus im Laufe der Zeit mehr und mehr zu finanziellen und privaten Problemen.
In „A Serious Man“ der Coen-Brüder gerät Larry Gopniks (Michael Stuhlbarg) Leben aus den Fugen: Seine Ehefrau Judith (Sari Lennick) will sich scheiden lassen. Sein hochbegabter Bruders Arthur (Richard Kind) setzt seine Mathematikfähigkeiten bei illegalem Glückspiel ein und erweckt die Aufmerksamkeit des FBI. Sohn Danny (Aaron Wolff) interessiert sich mehr für Marihuana und Rockmusik als für die Schule. Töchterchen Sarah (Jessica McManus) bestiehlt ihren Vater, weil sie sich die Nase verschönern lassen will. Und der südkoreanische Student Clive (David Kang) will Larry für bessere Noten bestechen.