04. September 2014, 11:26 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. In Krefeld im Rahmen des 27. Bayer-Triathlons wurden die Landesmeisterschaften der Berufsfeuerwehrmänner im Triathlon über die Sprintdistanz ausgerichtet. Auf einem guten sportlichen und organisatorischen Niveau fand der Wettkampf für die Brandschützer über die 500m Schwimmen (im Elfrather See), 20 km Rad (über einen abgesperrten Autobahnzubringer) und den abschließendem 5 km Lauf am Ufer des Sees statt. Zwar starteten neben mehreren Hundert ambitionierten Amateuren „nur“ 27 Berufsfeuerwehrmänner und zwei Berufsfeuerwehrfrauen aus ganz NRW, aber die „hatten es drauf“. In der Sprintwertung der Wertung der Deutschen Triathlon Union wären die ersten drei Feuerwehrmänner jeder für sich unter die ersten drei gekommen. Noch krasser war der Unterschied zu den Amateuren des Volkslaufes. Hier hätte jeder der ersten acht Brandexperten mindestens eine Bronzemedaille geholt. Soweit zu der Leistungsdichte der fixen Feuerwehrmänner.
In diesem beschriebenen starken Feld siegte der für die Berufsfeuerwehr Gelsenkirchen startende und beim SV Gladbeck 13 trainierende Frank Wiedenhöfer. Insgesamt war dies der vierte Titel in Folge nach den Jahren 2011, 2012 und 2013 und zum insgesamt sechsten Mal seit 2006. „Allerdings werden die Abstände immer kürzer“, bemerkt der mittlerweile 48 jährige Triathlet aus Buer, der sich nicht auf ein Duell mit seinen Mitstreitern auf der Laufstrecke einlassen wollte. So holte er schon beim Schwimmen und Radfahren etwas Zeit heraus. Beim Schwimmen ging es sehr eng zu, aber es reichte zu einem Vorsprung von 20 Sekunden. Trotz einer starken Radleistung verlor er gegenüber seiner Konkurrenz sein Polster um 11 Sekunden. Unplanmäßig konnte Wiedenhöfer auf der 5 km Laufstrecke den Vorsprung auf 21 sec ausbauen. „Da hat Uwe (Bandmann aus Essen, Gesamtwertung Dritter) wohl zu viel Körner auf der Radstrecke gelassen“, vermutet der Gelsenkirchener Feuerwehrmann. Letztlich konnte er auch Michael Hauser (Feuerwehr Köln, Gesamtwertung Zweiter) auf Distanz halten, der noch einmal herankam.
Zum ersten Mal wurde die Feuerwehr Gelsenkirchen in der Mannschaftswertung berücksichtigt, da sie genügend Starter für den Wettkampf fand. Gewertet wurden hierfür die drei Schnellsten jeder Feuerwehr. Für die Gelsenkirchener waren das Frank Wiedenhöfer mit Platz 1, Semy Harrathi mit Platz 14 und Martin Haefke mit Platz 21. Dies wurde auf Anhieb mit dem zweiten Platz belohnt. Der zweite Platz musste aber mit den Kollegen der Feuerwehr Duisburg geteilt werden, da diese die gleiche Platzziffer erreicht hatten. „Richtig Spaß hat es gemacht. Nächstes Jahr wieder“, freuten sich die Team-Newcomer auf ihren geteilten Vizetitel und ließen sich gerne zum Treppchen rufen.