04. Juli 2018, 10:59 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. „Versuche Unaussprechliches zu sagen. Zwischen Flucht und Ankommen – Jugendliche schreiben über ihre Erlebnisse“, das ist der Titel des Buchs, das in einer Schreibwerkstatt von geflüchteten Jugendlichen an der Volkshochschule Gelsenkirchen (VHS) entstanden ist. Jetzt wird es vorgestellt und die dazugehörige Ausstellung eröffnet am:
Freitag, 06. Juli 2018, um 18 Uhr,
im Bildungszentrum,
Ebertstraße 19, 45879 Gelsenkirchen.
In einer kleinen Lesung werden ausgewählte Texte von den jungen Autoren und Autorinnen vorgestellt. Im Anschluss stehen alle Projektbeteiligten gerne für Fragen zur Verfügung. Die Presse ist zur Berichterstattung herzlich eingeladen.
Unter der Leitung der VHS-Dozenten Reimund Neufeld und Emel Siala trafen sich die Jugendlichen über mehrere Semester. Was sie uns zu sagen haben, steht in dem Buch geschrieben. Die Geschichten und Texte sind so vielfältig wie dramatisch. Sie handeln von Krieg und Vertreibung, von Entwurzelung und verlorener Heimat. Aber sie zeigen auch Hoffnung auf – inmitten all dem erfahrenen Leid und der traumatischen Erlebnisse.
Das Buch will auch einen Beitrag leisten, den sozialen Bedürfnissen der geflüchteten Jugendlichen zu entsprechen, ihnen die gesellschaftliche Teilhabe zu erleichtern und ihnen ein Stück weit Anerkennung und Wertschätzung entgegen zu bringen. Darüber hinaus soll das Projekt helfen, einen Dialog in Gang zu bringen. Einen Dialog der Geflüchteten mit den Menschen unserer Gesellschaft. Ergänzt wurden die Texte mit eindrucksvollen fotografischen Portraits der Fotografin Julia Schönstadt.
Finanziert wurde das Projekt mit Mitteln aus dem Fördertopf „Kultur macht stark“ des Bundesbildungsministeriums über den talentCAMPus des Deutschen Volkshochschulverbandes und mit Unterstützung der öAG Arbeit und Leben (DGB/VHS) Gelsenkirchen.
Die Ausstellung ist bis Ende August 2018 zur den Öffnungszeiten des Bildungszentrums zu besichtigen. Das Buch ist im Buchhandel erhältlich.