16. Mai 2018, 13:55 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Oberbürgermeister Frank Baranowski hat sich heute an die Seite der Belegschaft des Automobilzulieferer ZF-TRW in Gelsenkirchen gestellt. Auf einer Betriebsversammlung hatten die Beschäftigten heute über die Pläne des Unternehmens diskutiert, die Produktion am Standort Schalke Nord bis zum Ende des Jahres 2018 auslaufen zu lassen. Davon betroffen sind mindestens 350 Beschäftigte. Der Standort an der Freiligrathstraße hat insgesamt 510 Mitarbeiter.
„In dieser kritischen und schwierigen Situation steht die gesamte Stadt Gelsenkirchen an Ihrer Seite und unterstützt Sie, wo das nur möglich ist“, versicherte der Oberbürgermeister den Beschäftigten die uneingeschränkte Solidarität. Er kündigte an, dass der Rat der Stadt eindeutig und unmissverständlich Position beziehen und eine klare Forderung an die Unternehmensführung richten wird.
OB Baranowski: „.Die Forderung wird genau so lauten, wie es nötig ist: Verzichten Sie auf die Schließung dieses funktionierenden und leistungsfähigen Werkes! Überdenken und revidieren Sie diese Entscheidung – zum Wohle der Beschäftigten, ihrer Familien – und auch zum Wohle Ihres Unternehmens!“
Zur Unterstützung ihrer Forderungen hatten die IG Metall und der Betriebsrat heute Mittag einen Demonstrationszug über die Kurt-Schumacher-Straße organisiert, dem die gesamt Belegschaft folgte.
Hinweis an die Redaktionen: Den gesamten Redetext von Oberbürgermeister Frank Baranowski finden Sie im Anhang.