03. Mai 2018, 09:40 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. In dem Beitrag „Der Protest formiert sich in Horst“ in der WAZ-Buer sind einige Zahlen und Fakten durcheinandergeraten, die einen falschen Eindruck vermitteln können. So ist von 7000 Fremden die Rede, die in Horst eine neue Heimat finden wollen. Tatsächlich wohnen in Horst 544 Zuwanderer und 416 Flüchtlinge mit unterschiedlichem Status. Horst hat insgesamt 20249 Bewohnerinnen und Bewohner.
Die in dem Beitrag genannte sozialpädagogische Fachkraft ist zur Förderung der interkulturellen Nachbarschaft in besonders belasteten Quartieren in Gelsenkirchen eingesetzt.
In dieser Funktion ist sie Mitarbeiterin des Diakoniewerks Gelsenkirchen und Wattenscheid und nicht der Stadt Gelsenkirchen. Ihr Tätigkeitsschwerpunkt liegt in der aufsuchenden sozialen Arbeit. Diese Tätigkeit hat sie kürzlich dem Präventionsrat in Horst vorgestellt.
Die Beratung im Projekt „Interkulturelle Nachbarschaft“ setzt in erster Linie auf eine intensive Aufklärung über verschiedene Themen des alltäglichen Lebens (u.a. Termine wahrzunehmen, Kita- und Schule - Anwesenheit, Schuluntersuchung beim Gesundheitsamt, Familien-, Kinder-Arzt und U-Untersuchungen, Einhaltung von Regeln und Normen etc.) Die im Projekt tätigen Mitarbeitenden setzen den Fokus auf die Aufklärungsarbeit, informieren detailliert über die vorhandenen Regeldienste und deren Wichtigkeit und motivieren die Zielgruppe, diese Angebote in Anspruch zu nehmen.
Ob sie für diese aufsuchende Tätigkeit ein festes Büro im Stadtteil benötigt, können die Diakonie und die Mitarbeiterin selbst am besten beantworten. Nach Rücksprache mit dem Diakoniewerk wird allerdings derzeit keine Notwendigkeit für einen Bürostandort in Horst gesehen. Soweit nötig leistet die Stadt aber gerne Hilfe bei der Standortsuche.
Die vom Präventionsrat formulierten Sorgen der Bürgerinnen und Bürger nimmt die Verwaltung sehr ernst und befindet sich im Dialog mit den Vertreterinnen und Vertretern des Gremiums.