09. April 2018, 14:10 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. In einem Bericht der WAZ-Lokalausgabe Gelsenkirchen über die Vergabe von Dienstleistungen im Rettungswesen der Stadt Gelsenkirchen vom 7. April 2018 zitiert der Autor einen unbenannten „Insider“, mit dem Vorwurf Richtung Verwaltung: „Die Stadt versucht, möglichst viel Geld einzubehalten, denn ihre Kassen sind leer, die Sparte Feuerwehr ist stets ein Minusgeschäft.“
Dieser Vorwurf ist falsch, da das gesamte System Rettungsdienst über die Kostenerstattungen durch die Krankenkassen refinanziert wird und nicht den Haushalt der Stadt belastet. Genau dies ist dem Autor des Beitrags zuvor schriftlich mitgeteilt worden, hat aber offenbar keinen Einfluss in die Berichterstattung gefunden.
Auch die ebenfalls genannte Zahl für einen Stundensatz entbehrt jeder Grundlage. Die Stadt hat eine Dienstleistung ausgeschrieben. Sie umfasst das gesamte angebotene Stundenpaket. In dieser Zeit müssen die Besatzungen einsatzbereit sein. Preise für Stundensätze gibt es nicht und wurden somit auch nicht gefordert.