24. September 2014, 11:36 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Mit dem Film „Die geliebten Schwestern“ von Dominik Graf endet die Monatsreihe „Aus dem wahren Leben“ der Kommunalen Kinos (KoKi) Gelsenkirchen im Schauburg Filmpalast (Horster Straße 6) mit Vorstellungen am Sonntag, 28. September, um 12:15 Uhr und Montag, 29. September, um 17:15 und 20:00 Uhr. Zum Ende des KoKi-Monatsprogramms läuft am Dienstag, 30. September, um 18 und 20:30 Uhr „No Turning Back“ von Steven Knight als „Autorenfilm“.
Der Eintritt kostet normal 5 € für eine Vorstellung bzw. 45 € für die 10er-Karte. Schüler/-innen und Student(inn)en sowie GE-Pass-Inhaber/-innen erhalten Ermäßigungen.
Der renommierte deutsche Regisseur Dominik Graf spürt in seinem ersten Kinofilm seit acht Jahren, „Die geliebten Schwestern“, der ewig aktuellen Frage nach, ob es möglich ist, eine ungewöhnliche Liebe zu leben. Das kulturelle Zentrum Weimar, die Entwicklung des Buchdrucks und die Französische Revolution liefern den Hintergrund zu einer leidenschaftlichen Geschichte, die auf realen Ereignissen basiert. Ausgezeichnet mit einem „Bayerischen Filmpreis“ in der Kategorie „Beste Kamera“; offizieller Wettbewerbsbeitrag zur Berlinale (beide 2014). — Der Film spielt im Sommer 1788. Die unglücklich verheiratete Caroline (Hannah Herzsprung) und ihre schüchterne Schwester Charlotte (Henriette Confurius) haben den Schwur geleistet, alles miteinander zu teilen. Das soll auch für den Dichter Friedrich Schiller (Florian Stetter) gelten, in den sich beide verlieben. Charlotte heiratet Schiller, sodass die Dreiecksbeziehung unter dem Deckmantel der gesellschaftlichen Konvention fortgesetzt werden kann. Aber auf Dauer erweist sich diese Liebeskonstellation als äußerst kompliziert.
Der auf einen Handlungsort – dem Inneren eines Autos – reduzierte Spielfilm „No Turning Back“ des britischen Regisseurs Steven Knight überzeugt als ein fesselndes, virtuos komponiertes und brillant gespieltes Ein-Personen-Drama, das einen integren Charakter porträtiert, dem alles zu entgleiten droht. Offizieller Beitrag zu den Filmfestivals in Venedig und London (beide 2013). — Ivan Locke (Tom Hardy) ist ein glücklich verheirateter Familienvater, der in leitender Funktion auf einer Großbaustelle arbeitet. Dort erreicht den zuverlässigen und verantwortungsbewussten Mann eines Abends der völlig unerwartete Anruf jener Frau, mit der er sich vor Monaten den einzigen, aber folgenschweren Fehltritt geleistet hat. Kurz entschlossen bricht Ivan zu ihr auf. Während der nächtlichen Autofahrt führt er zahlreiche Telefonate über die Freisprechanlage, um das Fundament seines Lebens vor dem Zusammenbruch zu bewahren.