24. September 2014, 11:42 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Ich freue mich, dass ich heute hier sein kann, um gemeinsam mit Ihnen ein Fazit zu ziehen. Ein Fazit von rund dreieinhalb Jahren gelungener Projektarbeit. Pionierarbeit könnte man auch sagen, denn das Thema, um das es bei „Kitas brauchen Männer“ geht, war zu Anfang recht neu: Frauen in vermeintlich „männlichen“ Berufen – klar, das hat jeder schon einmal gehört – aber Männer in dem angeblich so klassisch „weiblichen“ Beruf der Erzieherin? Das ist bzw. war neues Terrain. Und eines, das -wie uns die Kollegen von GeKita gleich noch zeigen werden- viele Facetten hat. Entsprechend vielseitig stellt sich auch die Aktion „Kitas brauchen Männer“ dar: Von der Imagebildung für das Berufsbild des Erziehers, über die Anwerbung von qualifizierten männlichen Fachkräften bis hin zur verstärkten Zusammenarbeit mit Vätern und der Reflexion der eigenen Arbeit – alles Ziele dieses einen Projektes.
Und alles Punkte, die mir als Oberbürgermeister dieser Stadt gefallen. Weil die richtige Betreuung und Förderung von Kindern unersetzlich ist. Weil wir den großen und kleinen Menschen in unserer Stadt die richtigen Angebote machen wollen. Weil es wichtig ist, einfach mal Vorreiter zu sein. Und weil es wunderbar ist, wenn ein Projekt sowohl nach außen wie auch nach innen seine Wirkung entfaltet. Ein Gewinn für uns alle - so soll es sein!
Was ich an dieser Stelle aber nicht verschweigen möchte: Ohne das Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von GeKita und der großzügigen Unterstützung verschiedener Kooperationspartner hätten wir das nicht geschafft. Deswegen geht mein herzliches Dankeschön an alle Unterstützerinnen und Unterstützer, die dieses Projekt möglich gemacht haben. Vor allem der Sparkasse Gelsenkirchen und Schalke hilft e.V. gilt mein Dank. Ihre finanzielle Unterstützung hat Dinge wie zum Beispiel ein eigenes „Kitas brauchen Männer“-Infomobil überhaupt erst möglich gemacht.
Und obwohl wir heute hier sind, um mit dieser Veranstaltung die Aktion „Kitas brauchen Männer“ offiziell abzuschließen, heißt das nicht, dass das Thema aus unserer Agenda verschwindet. Im Gegenteil: Mit den vergangenen dreieinhalb Jahren Kampagnen-Arbeit haben wir ein Fundament gelegt, auf das wir nun weiterbauen können. Mit dessen Hilfe wir nun Dinge verstetigen wollen und können. So haben die Kolleginnen und Kollegen bei GeKita sich bereits Gedanken gemacht, die guten Erfahrungen und Angebote in ihr Tagesgeschäft zu integrieren. Egal, ob es um den Arbeitskreis für männliche Fachkräfte bei GeKita, die Ausbildung von Erziehern oder die Weiterentwicklung von Angeboten für Väter in Kitas geht – bei uns sind Sie auch weiterhin an einer guten Adresse. Und letztlich gibt es ja auch ganz handfeste bleibende Ergebnisse des Projekts in Gestalt vieler neuer männlicher Erzieher in unseren Kitas. Die Zahlen werden ja gleich noch im Einzelnen präsentiert.
Meine sehr geehrten Damen und Herren. Ich finde, solche Ergebnisse wie bei der Aktion „Kitas brauchen Männer“ machen Mut. Sie machen Mut und Lust, noch mehr Dinge anzustoßen, Themen anzupacken und sich zu kümmern. Lassen Sie uns auch in Zukunft gemeinsam weiter daran arbeiten, die eine oder andere Pionierarbeit zu leisten und den Kindern unserer Stadt, eine gute, gesunde, freie und selbstbestimmte, ja chancenreiche, Zukunft zu ermöglichen!
Glück auf!