07. Oktober 2014, 11:01 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Der Ausbau der Kulturmeile ist streng nach den gültigen Ausbauplänen erfolgt, die von den beiden Projektpartnern, Bogestra und Stadt Gelsenkirchen, mit dem beauftragten Ingenieurbüro erarbeitet und umfangreich abgestimmt wurden. Seitens der örtlichen Bauüberwachung beider Partner wurde dabei sehr genau darüber Aufsicht geführt, dass sowohl nach Plan als auch gemäß der gültigen technischen Vorschriften gebaut wurde.
Die Kulturmeile ist seit nunmehr einem Jahr eröffnet und in Betrieb und hat sich als Konzept bewährt. Seit der Eröffnung haben die Stadt Gelsenkirchen und die Bogestra die Kulturmeile bereits mehrfach, auch gemeinsam mit der Bezirksregierung, in Augenschein genommen und geprüft, ob noch Mängel vorhanden sind, die beseitigt werden müssten.
Entgegen der Darstellung im Pressebericht am 1. Oktober sind die in den Bildern dargestellten Situationen keine Mängel, sondern geplante Anordnungen von Masten und Leitlinien, Aufmerksamkeits- und Warnfeldern. Für die beteiligten Planer bestand die besondere Schwierigkeit darin, alle funktionalen, technischen und gestalterischen Ansprüche, die insbesondere an die Kulturmeile gestellt wurden, gleichermaßen zu berücksichtigen. Dabei konnte eine gestalterisch ansprechende und funktional angemessene Lösung nur gefunden werden, indem für alle Belange Kompromisse eingegangen wurden.
Die Stadt Gelsenkirchen hat in den zahlreichen Planungs- und Abstimmungsgesprächen mit allen Betroffenen und Beteiligten immer darauf hingewiesen, dass nicht alle Ansprüche optimal berücksichtigt werden können. Insbesondere in Bezug auf die Barrierefreiheit stellt die Kulturmeile aufgrund ihrer besonderen städtebaulichen Bedeutung eine Situation dar, die sich von den üblichen Ausbauweisen entlang öffentlicher Straßen und Gehwege unterscheidet, so dass die örtlichen Anforderungen in einem umfangreichen Abstimmungsprozess mit den zu beteiligenden Gremien vor dem Hintergrund der gültigen Vorschriften zu einem Kompromiss zusammengeführt wurden.
Kultur- und vertretungsweise Bau-Stadtrat Dr. Manfred Beck: „Es liegt in der Natur von Kompromissen, dass man nicht jeder Seite optimal gerecht werden kann. Das Ingenieurbüro, die BOGESTRA und die Stadt Gelsenkirchen haben versucht, allen Anliegen soweit möglich gerecht zu werden. Auch die Bezirksregierung und die Behindertenverbände waren einbezogen. Aus der subjektiven Wahrnehmung Einzelner mag das Ergebnis unbefriedigend sein, insgesamt erscheint uns die Gestaltung ein gelungener Kompromiss.“