08. Oktober 2014, 10:51 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Gelsenkirchen ist eine Stadt, in der Menschen aus über 150 Nationen zusammenleben. Das heißt: Menschen mit über 150 unterschiedlichen Sprachen und Kulturen bereichern die Stadt. Das Kommunale Integrationszentrum Gelsenkirchen (KIGE) fördert das interkulturelle Miteinander aller Bürgerinnen und Bürger und will dazu beitragen, dass die kulturelle Vielfalt als positive Chance und als ein Potenzial verstanden wird. Seit Jahren finden mit den Migrantenselbstorganisationen organisierte interkulturelle Veranstaltungen zu unterschiedlichsten Herkunftsländern statt.
Die nächste Ausstellungseröffnung wird im Plenarsaal des Wissenschaftsparks, Munscheidstraße 14, 45886 Gelsenkirchen am 17. Oktober 2014, um 19 Uhr eröffnet. Der Gelsenkirchener Integrationsbeauftragte Mustafa Cetinkaya wird die Gäste begrüßen, die Künstlerin Mamothusi Tlhong ist anwesend.
Die Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind zur Berichterstattung herzlich eingeladen.
Diesmal steht im Blickfeld eine Künstlerin aus Südafrika. Südafrika ist ein ethnisch sehr gemischtes Land, in dem Menschen verschiedener Hautfarben leben und das aufgrund dieser Vielfalt oft als „Regenbogennation“ bezeichnet wird.
Mamothusi Tlhong ist eine leidenschaftliche Künstlerin aus diesem Land, die seit elf Monaten in Gelsenkirchen lebt. Nach ihrer Eheschließung lernte sie am Goethe Institut in Pretoria die deutsche Sprache und zog zu ihrem Ehemann ins Ruhrgebiet. Sie ist in Soweto, einer der bevölkerungsreichsten Städte im südlichen Afrika geboren und aufgewachsen. Dort war sie als Lehrerin und als freie Künstlerin tätig.
Mit Ihrer Ausstellung „Lokal- Global, Gelsenkirchen Soweto“ möchte die junge Künstlerin auf offensichtliche, aber nicht immer sichtbare Analogien aufmerksam machen. Sie will zeigen, dass trotz der großen räumlichen Entfernung, der örtlichen, politischen, sozialen und kulturellen Unterschiede es viele Gemeinsamkeiten im Leben im südafrikanischen Soweto und im deutschen Gelsenkirchen gibt.
Eine photographische Gegenüberstellung von Lebenssituationen in Soweto und Gelsenkirchen und großformatige Ölgemälde, unter anderem Selbstportraits der Künstlerin aus Südafrika, laden zu einer interkulturellen Begegnung der besonderen Art ein.
Ort: Plenarsaal, Wissenschaftspark, Munscheidstraße 14, 45886 Gelsenkirchen | Eintritt frei | Info: Die Ausstellung ist nach telefonischer Anmeldung unter (0209) 169 – 3075 bis zum 24.10.2014 zu besichtigen| VA: KiGe – Kommunales Integrationszentrum Gelsenkirchen“