10. Oktober 2014, 10:51 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Im Schauburg Filmpalast präsentiert das Kommunale Kino (KoKi) Gelsenkirchen am Sonntag, 12. Oktober, um 12:45 Uhr und Montag, 13. Oktober, um 18 und 20:30 Uhr „Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück“ in der Reihe „Literatur im Film“. Am Dienstag, 14. Oktober, um 18 und 20:30 Uhr folgt „Zwischen Welten“ in der Monatsreihe „Culture Clash“. Am Mittwoch, 15. Oktober, um 19:30 Uhr zeigt das KoKi in der Gesamtschule Ückendorf „Exit Marrakech“.
Der Eintritt kostet normal 5 € für eine Vorstellung bzw. 45 € für die 10er-Karte. Schüler/-innen und Student(inn)en sowie GE-Pass-Inhaber/-innen erhalten Ermäßigungen.
Nach François Lelords populärem Roman erzählt der britische Regisseur Peter Chelsom in „Hectors Reise oder die Suche nach Glück“ zwischen humorvollen und nachdenklich stimmenden Momenten von einer enorm abwechslungsreichen Reise rund um den Erdball, welche so manche Überraschung für den grandios agierenden Hauptdarsteller Simon Pegg bereithält. Die gelungene Literaturverfilmung „bietet die Chance, das Kino ein bisschen glücklicher zu verlassen.“ (ZDF HEUTE JOURNAL) — Der Londoner Psychiater Hector (Simon Pegg) mag ein wenig exzentrisch daherkommen, aber im Grunde ist er ein ausgesprochen liebenswerter Charakter. Seit langer Zeit gibt er sich alle Mühe, seinen Patienten zum Glück zu verhelfen – bisher leider vergeblich. Um endlich das Wesen des Glücks zu ergründen, fasst er den Entschluss, eine Weltreise zu unternehmen. Es beginnt ein ebenso gefährliches wie witziges und emotionales Abenteuer, in dessen Verlauf Hector auf gestresste Investmentbanker, verführerische Damen, weise Mönche, finstere Gestalten und alte Freunde trifft. Und er begegnet seiner ersten großen Liebe wieder.
Welche Erfahrungen machen Bundeswehrsoldaten in Afghanistan? Wie human kann jemand handeln, der unter dem Befehl einer strengen Militärbürokratie steht? Was bleibt im alltäglichen Kampf ums Überleben vom Ideal der Menschenwürde? – Diesen Fragen spürt die zweite Regiearbeit „Zwischen Welten“ der Schauspielerin Feo Aladag anhand des vielschichtigen Porträts eines ISAF-Soldaten nach. Ausgezeichnet mit dem FBW-Prädikat „besonders wertvoll“. — Bundeswehrsoldat Jesper (Ronald Zehrfeld) meldet sich erneut zum Dienst im krisengeschüttelten Afghanistan, obwohl dort beim ersten Einsatz sein Bruder ums Leben gekommen ist. Jespers Truppe erhält den Auftrag, ein abgelegenes Dorf vor dem wachsenden Einfluss der Taliban zu schützen. Begleitet wird die Einheit vom jungen afghanischen Dolmetscher Tarik (Mohsin Ahmady), dessen Aufgabe unter anderem darin besteht, zwischen den Soldaten und der Dorfgemeinschaft zu vermitteln. Beiden Seiten fällt es jedoch schwer, kulturelle Unterschiede zu überwinden. Bei Jesper, der das Vertrauen der Bauern und der verbündeten Arbaki-Milizen gewinnen soll, liegen schon bald die Nerven blank, nicht zuletzt auch deshalb, weil die Befehle der Vorgesetzten heftige Gewissenskonflikte auslösen. Die Lage spitzt sich zu, als Tarik ins Visier der Taliban gerät.
In „Exit Marrakech“ von Caroline Linke Drama von Caroline Link besucht der 17-jährige Ben (Samuel Schneider) seinen Vater Heinrich (Ulrich Tukur) in Marrakech. Beide sind sich fremd geworden. Während Ben Marrakech immer näher kommt, vergrößert sich die Distanz zu seinem Vater, mit dem er über Kleinigkeiten in Streit gerät. Auf seinen Touren durch die Stadt lernt Ben die junge Karima (Hafsia Herzi) kennen und verliebt sich in sie. Als er mit ihr ins Atlasgebirge zu ihrer Familie reist, macht sich Heinrich plötzlich Sorgen um seinen Sohn und sucht ihn.