08. Dezember 2017, 11:54 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Wenn in dem Beitrag „Händler leiden unter Baustellen“ am Ende ein wenig süffisant auf die Verzögerungen der Arbeiten an der Giebelstraße in Schaffrath eingegangen wird, dann sind diese Zeilen überflüssig. „Denn nur wer eine Frage stellt, kann auch eine Antwort darauf bekommen. Allerdings hat die Autorin danach nicht gefragt, obwohl sie ja mit uns ganz aktuell im Austausch stand“, erläutert Stadtsprecher Martin Schulmann. In dem konkreten Fall ist das Wetter Grund für die Verzögerung, weil es für die Asphaltarbeiten schlicht zu kalt und zu nass ist. Würde die Witterung ignoriert, kann es passieren, dass kurzfristig wieder Bagger rollen müssen. Das gilt es, zu vermeiden.
Zur Frage, in welchen Fällen Entschädigungen aufgrund von Baustellen angemessen sind, hat die Industrie- und Handelskammer Köln die Rechtsprechung der Gerichte zusammengetragen (https://www.ihk-koeln.de/upload/Entschaedigung_Strassenbau_9952.pdf). Hierauf hat die Verwaltung keinen Einfluss.
Zudem ist gegenüber der WAZ in allen Einzelheiten erläutert worden, dass die Arbeiten auf der Horster Straße an den Schienen der Straßenbahn-Linie 301 durch den Einsatz von Bussen nicht hätten verkürzt werden können. Diese Erläuterungen sind in den Beitrag leider nicht eingeflossen.
Baustellen führen für Anlieger und Verkehrsteilnehmer nahezu immer zu Beeinträchtigungen. Arbeiten nicht durchzuführen, wäre wahrlich auch keine Alternative. Die Stadtverwaltung hat ebenso wenig wie die Anlieger ein Interesse daran, dass Zeiten überschritten werden. Daher wird in jedem Fall daran gearbeitet, dass sich die Beeinträchtigungen in möglichst engen Grenzen halten.
Die jeweiligen Bauleitungen stehen dann als Ansprechpartner zur Verfügung und werden das Mögliche tun, im Dialog mit den Betroffenen offene Fragen zu klären und Lösungen finden.