19. Oktober 2014, 11:29 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Diese Meldung ist vom 19. Oktober 2014, 11:29 Uhr. Gegebenenfalls sind einzelne Inhalte oder der gesamte Artikel nicht mehr aktuell. Für aktuelle Meldungen der Stadt Gelsenkirchen klicken Sie bitte auf https://www.gelsenkirchen.de/aktuelles
Die Ausschreitungen von Fußballhooligans am Samstag (18. Oktober) am Gelsenkirchener Hauptbahnhof hat Oberbürgermeister Frank Baranowski auf das Schärfste verurteilt. „Es ist nicht hinnehmbar, dass Einsatzkräfte der Polizei, die zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger sowie der friedlichen Fußballfans eingesetzt werden, brutal angegriffen werden“, so Gelsenkirchens Stadtoberhaupt. Wir haben es hier nicht mit Fußballfans zu tun, sondern mit kriminellen Gewaltstraftätern. Ich erwarte hier den unbedingten Willen von allen Beteiligten, gegen diese Straftäter vorzugehen. In der Aufarbeitung des Geschehens werden Polizei, Verein und die Stadt Gelsenkirchen an einem Strang ziehen. Soweit die beteiligten Fußballhooligans ermittelt werden können, muss alles getan werden, um diese Personen aus den Fußballstadien zu verbannen.“
Oberbürgermeister Frank Baranowski dankte den Polizeibeamten für ihren Einsatz, der schlimmere Auseinandersetzungen verhindern konnte: „Den verletzten Einsatzkräften wünsche ich eine schnelle Genesung."
Die Gelsenkirchener Hooligans hatten am Samstagabend zunächst eine Polizeihundertschaft angegriffen und waren dann auf ebenfalls gewaltbereite Berliner Anhänger gestoßen. Nur durch den massiven Einsatz der Polizei konnte eine unmittelbare Auseinadersetzung weitgehend verhindert werden. Die Beamten waren mit Pyrotechnik, Böllern und Leuchtmunition angegriffen worden. Im und um den Bahnhof kam es zu verschiedenen Sachschäden.