22. November 2017, 11:04 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Zur Vorbesichtigung der nächsten Ausstellung „Ohne Pinsel – Malerei von Peter Reichenberger“ im Kunstmuseum Gelsenkirchen sind Vertreter der Medien eingeladen. Termin ist
Freitag, 24. November 2017, 11 Uhr
im Kunstmuseum Gelsenkirchen,
Horster Straße 4-7, 45897 Gelsenkirchen.
Der Wahlkölner Peter Reichenberger (1945 - 2004) verbindet eine unverwechselbar individuelle Handschrift in der Malerei mit konzeptionellem Gedankengut. Die Farbe wird nicht mit dem Pinsel oder Spachtel aufgetragen, sondern direkt mit der Fingerkuppe, der Handkante oder dem Handteller. In seriellen Reihungen werden die Abdrücke in übereinander gelagerten Schichten, Rhythmen und Verschränkungen gesetzt, häufig in monochromer Tonigkeit oder in polychromen Farbverläufen.
Ein Konvolut von 50 Arbeiten ist aus seinem Nachlass ausgewählt worden. Die meisten Leih-gaben stammen aus der Reichenberger-Stiftung in Köln, aber es sind auch Werke aus Privatbesitz zu sehen. Nach der ersten posthumen Ausstellung, die das Museum Goch 2013 unter dem Titel „Serielle Farbräume“ zeigte, ist mit der aktuellen Schau „Ohne Pinsel“ im Kunstmuseum Gelsenkirchen ein Überblick über das künstlerische Schaffen Reichenbergers zu sehen. Dabei wird ein Entstehungszeitraum von den Anfängen 1976 bis hin zu letzten Arbeiten aus dem Jahr 2002 abgedeckt. Von großformatigen leuchtenden Bildtableaus auf Leinwand, die eine Größe von 195 x 300 cm erreichen, über Mittelformate als Serie bis hin zu schwarzweiß anmutenden kleinformatigen Papierarbeiten reicht sein Oeuvre, das in der Ausstellung retrospektiv beleuchtet wird.
Als Gesprächspartnerin steht die Museumsdirektorin Leane Schäfer zur Verfügung, die die Aus-stellung kuratiert hat.
Die Präsentation ist vom 26. November 2017 bis zum 28. Januar 2018 in der Alten Villa des Kunstmuseums Gelsenkirchen zu sehen. Ein umfangreiches Begleitprogramm zur Vermittlung wird angeboten.