24. Oktober 2014, 10:55 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Eine hochrangig besetzte Delegation aus Vertretern der nordostchinesischen Stadt Benxi war am 23. Oktober 2014 zu Gast in Gelsenkirchen. Während ihres Aufenthaltes verschaffte sich die Delegation unter Leitung von Herrn Li Jingyu, dem Stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Benxi, einen Überblick über den Wirtschaftsstandort Gelsenkirchen. Gesprächspartner von deutscher Seite waren Martina Rudowitz (Bürgermeisterin Stadt Gelsenkirchen), Prof. Dr. Volker Rittner (Deutsche Sporthochschule Köln), Dr. Günter Pruin (Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaftsförderung, Beschäftigungsförderung und Tourismus des Rates der Stadt Gelsenkirchen), Dr. Klaus Haertel (Vorsitzender des Stadtentwicklungs- und Planungsausschusses des Rates der Stadt Gelsenkirchen) und Rainer Schiffkowski (Abteilungsleiter Wirtschaftsförderung Gelsenkirchen).
Im Rahmen des Delegationsbesuches wurden mögliche Formen der Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaftsförderung, ökologische Stadtentwicklung und moderne Umwelttechnologien thematisiert. Das weitere Interesse der chinesischen Delegationsmitglieder galt neben Beispielen für die Umnutzung alter Industrieanlagen ebenso der Planung von Freizeit- und Erholungsanlagen sowie der Verkehrsplanung.
Die Besuchstour begann mit der Besichtigung des Gelsenkirchener Unternehmens Kustan, das auf Planung, Entwicklung und Konstruktion von Industrieanlagen in Chemie und Umwelttechnik spezialisiert ist. Geschäftsführer Friedel Arntz präsentierte moderne Umwelttechnologien speziell im Bereich der Reinigung von aggressiven Abwässern und Abluft.
Zweiter Besichtigungspunkt war der Stadthafen Gelsenkirchen, welcher den Delegationsmitgliedern durch Franz-Josef Grefrath, Gelsen-Log, vorgestellt wurde. Der zentral im Ruhrgebiet gelegene, logistische Knotenpunkt ist Standort für rund 60 Unternehmen und mehr als 2.000 Mitarbeiter.
Das Besuchsprogramm endete mit einer geführten Tour über das Areal Stadtquartier Graf Bismarck. Das ehemalige Kraftwerksgelände stieß als gelungenes Beispiel für Strukturwandel in Gelsenkirchen auf großes Interesse der Besucher aus Benxi.