17. Oktober 2017, 16:14 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Der Verwaltungsvorstand der Stadt Gelsenkirchen hat heute unter der Leitung von Oberbürgermeister Frank Baranowski einer Anmeldung der Stadtteile Rotthausen und Neustadt als Fördergebiete im Programm Soziale Stadt zugestimmt. Ein entsprechender Beschlussvorschlag mit den dazugehörigen integrierten Entwicklungskonzepten wird den zuständigen Ausschüssen und dem Rat der Stadt zur Beratung und Entscheidung vorgelegt.
Oberbürgermeister Frank Baranowski: „Mit den jetzt vorgelegten Entwicklungskonzepten treiben wir den Erneuerungsprozess in unserer Stadt weiter voran. Unser Ziel ist es, für vitale, lebenswerte Quartiere zu sorgen. Zwei wichtige Schritte auf dem Weg dahin gehen wir jetzt in Rotthausen und der Neustadt.“
Für den Stadtteil Rotthausen ist ein umfassender Erneuerungsprozess mit einer Programmlaufzeit von zehn Jahren (2018 bis 2027) vorgesehen. Das Programm stützt sich dabei auf sozial-integrative und bauliche Projekte. Dazu gehören als erste Aufgaben die Reaktivierung des Volkshauses Rotthausen als Bewegungsraum für Jugendliche, die Neuanlage eines Spielplatzes im östlichen Rotthausen sowie Beratungs- und Projektformate zur klimagerechten Quartiersentwicklung in Verknüpfung mit dem InnovationCity roll out-Prozess für Rotthausen. Die geplanten Gesamtkosten für die Erneuerung sind mit 22.650.000 Euro veranschlagt. Davon werden bei erfolgreicher Mittelbewilligung18.120.000 Euro gefördert.
Das Programm für den Stadtteil Neustadt (ca. sieben Jahre: 2018 bis 2024) setzt auf den bisherigen Stadterneuerungsprozess Soziale Stadt Südost auf und konzentriert sich auf sozial-integrative und ökologische Kernprojekte. Die Einrichtung eines Stadtteilmanagements, stadtökologische Revitalisierungsprojekte sowie die Realisierung des Projekts Familienzentrum Grundschule Wiehagen sind hier Erneuerungsvorhaben der ersten Jahre der Programmlaufzeit.
Die geplanten Gesamtkosten für die Stadterneuerung in der Neustadt sind mit 7.455.000 Euro veranschlagt. Davon werden bei erfolgreicher Mittelbewilligung 5.964.000 Euro gefördert.